5 Tipps wie ihr die Klausurenphase übersteht

Bib all day long - euch wächst alles über den Kopf?

5 Tipps wie ihr die Klausurenphase übersteht

Prokrastination Level 100 - ihr seid statt zu lernen schon seit Stunden auf Facebook und Co. unterwegs und das schlechte Gewissen quält euch bei jedem weiteren Klick ein bisschen mehr. Diesen Artikel dürft ihr ganz ohne Bedenken zu Ende lesen. Denn danach seid ihr bestenfalls motiviert und voll startklar für die momentane Klausurenphase. Ja liebe Leute, auch für die Studenten an der Uni geht’s jetzt los, die Weihnachtsferien sind vorbei, die Bib gefüllt und die Köpfe leer.

Macht einen Plan

Ob als ToDo-Liste oder als Stundenplanraster, jeder ist individuell und jeder arbeitet Sachen anders ab. Ist es für den einen eine Genugtuung, ein Kapitel abzuhaken, freut ich der andere, es endlich durchzustreichen. Wichtig ist nur, dass ihr einen Plan habt. Mit Datum, Deadline und allem drum und dran. Schreibt euch Teilschritte auf, mit denen ihr ganz konkret ans Ziel kommen wollt. Also nicht nur heute: „Geschichte des Christentums“ sondern „Von 12-14 Uhr Vorlesung 1-3 zusammenfassen“ oder „Seite 50-60 Vokabeln lernen“. Wenn ihr dann in dieser Zeit genau das durchgezogen habt, was auf eurem Plan steht, seid ihr stolz auf euch und habt (auch wenn ihr noch lange nicht alles könnt) mehr geschafft, als wenn ihr den ganzen Tag vor euch herschiebt, mit allem auf einmal anzufangen.

Die Zeit nutzen

Der Tag hat 24 Stunden, genug um wirklich viel Stoff zu lernen, wäre da nicht der Schlaf , mein Ablenkungsritual Nummer 1. Ich denke ich bin da nicht alleine, wenn ich sage, dass mir 6/7 Stunden Schlaf am Tag oft nicht reichen. Die Vorlesungen, die ja eh schon in den letzten Zügen sind, beginnen um 10 Uhr und davor aufzustehen lohnt sich ja sowieso nicht. Und wer hat eigentlich gesagt, dass man mit über 20 keinen Mittagsschlaf mehr machen braucht? Hätte das mal jemand… Denn auch, wenn ihr während euren süßen Träumen fern von all dem Lernstress seid, danach wird’s noch stressiger und wenn der Mittagsschlaf ausgeartet ist, ist man danach so fertig, dass man eigentlich den ganzen Lerntag streichen kann. Deshalb Tipp Nummer 1: Macht den wichtigsten Stoff gleich am Morgen. Außerdem empfiehlt es sich, an einem Ort zu lernen, an dem ihr nicht einschlafen könnt. Auch, wenn es in der Bib schon vorgekommen sein soll, gemütlich ists’s da nicht. Außerdem wirklich sehr sinnvoll: Vor 8 Uhr aufstehen. Auch wenn’s wirklich hart sein wird am Anfang, ihr werdet merken, dass ihr so viel Zeit einspart durch die 2/3 Stunden mehr am Morgen, in denen ihr effektiv mit dem Lernen anfangen könnt. Und sind wir mal ehrlich. Auch nach 2 Stunden mehr könnten wir noch 3 Stunden länger schlafen, also was soll’s: Raus aus den Federn!

Handy weg

Da wärt ihr auch selber drauf gekommen? Dachte ich auch, bevor ich mir die Stayfree-App runtergeladen habe, die mir bereits um 13 Uhr eine Bildschirmzeit von 3 Stunden anzeigte. Ja, auch wenn das Handy nur so nebendran liegt und ihr ja auch echt nur gaaanz wichtige Nachrichten beantwortet, die sogar essenziell wichtig für die bevorstehende Klausur sind, hört auf damit. Ihr belügt euch selbst. Für die Uhrzeit gibt es Armbanduhren und zum Vokabelnlernen, Hausarbeitschreiben oder PowerPointFolien-Inhalieren braucht ihr kein Smartphone. Und nein- auch kein Whatsapp auf eurem Laptop. Wenn ihr wirklich Fragen an eure Mitstudierenden habt, dann schreibt ihnen nach eurem Lerntag und macht davor erstmal alles andere, was ihr auch alleine bewältigen könnt. Nichts raubt nämlich mehr wertvolle Zeit als über Stunden hinweg vergeblich auf sein Handy zu schauen und auf eine Antwort zu warten.

Das Ziel vor Augen

Mitte Februar haben viele von uns das Gröbste überstanden. Hausarbeiten und Co. können sich aber durchaus noch länger hinziehen. Damit ihr aber nicht jetzt schon schlapp macht, braucht ihr ein Ziel vor Augen. Das kann die Semesterclosing-Party sein, ein ausgedehnter Urlaub in den Semesterferien oder einfach nur eine Woche bei der Familie daheim. Wir Studenten finden da in jedem Fall was, mit dem wir uns nach getaner Arbeit belohnen können. Gefährlich wird’s, wenn ihr euch dauerhaft mit eurem Ziel beschäftigt und das obwohl ihr eigentlich lernen solltet. Deshalb Reise- und Partyplanungen auf eine Tageszeit schieben, zu der ihr sowieso nichts mehr lernt, spät abends. Neben dem übergeordneten großen Ziel solltet ihr euch aber auch kleine Belohnungen gönnen, das sind dann aber ganz alltägliche Dinge, die während der Klausurenzeit nur viel zu kurz kommen. Zum Beispiel nach dem Lernen noch ins Fitness zu gehen oder eine Freundin treffen.

Again and Again

Ihr habt den ganzen Stoff vorbildlich am Morgen in euren Kopf geprügelt? Sehr gut, wenn ihr abends auch noch etwas davon wisst und das auch nochmal wiederholt. Während eurer Schlafphase verarbeitet euer Gehirn nämlich ja bekanntermaßen nochmal alles, was ihr den ganzen Tag über erlebt habt. Deshalb schadet es auf keinen Fall sich vor dem Einschlafen nochmal wichtige Schlagwörter ins Gedächtnis zu rufen oder sich vom Mitbewohner kurz abfragen zu lassen. Besonders gut können wir uns Dinge übrigens in Songform merken. Deshalb einfach mal ein Schlaflied über den Stoff der Montagsvorlesung kreieren.

Super Tipps, wie „rechtzeitig anfangen“ oder „während dem Semester schon alles wiederholen“ habe ich mir jetzt mal aufgrund von eigenem Nichtbeachten gespart. Den einzigen Pro-Tipp, den ich euch noch mitgeben kann: Wochen vor der Prüfungsphase auf Kaffee verzichten, damit ihr gegen Koffein nicht dann immun seid, wenn ihr es am meisten braucht!

Viel Glück euch und wenn’s nicht klappt: Studieren ist doch auch langfristig ganz nett oder?

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