Shquared & Cook&Code – 5 Start-up Ideen für Augsburger

Mental Health Café oder ein Mehrweg-Take-Away: Aus unserer Nachbarstadt München kommen so einige innovative Ideen, die auch Augsburg garantiert bereichern würden.

Shquared & Cook&Code – 5 Start-up Ideen für Augsburger

Little Lunch, Boxbote, Degree – auch in Augsburg ist die Gründerszene in Bewegung und immer mehr Start-ups sprießen aus dem Boden. Doch so modern unsere Fuggerstadt in manchen Aspekten auch ist, gibt es auch ein paar Dinge, die wir uns von unseren Nachbarstädten abschauen können. Hier sind 6 innovative Ideen aus München, die wir uns auch in Augsburg wünschen.

1. rebento: Mehrwegsystem für Take-away

Ja, wir stehen auf Pfandsysteme! Warum sollte es also nicht auch bei Take-away funktionieren? Denn, wenn wir ehrlich sind, passiert es doch viel zu oft, dass wir nach der Arbeit zu faul sind, uns etwas zu kochen, oder dass zwischendurch schnell eine dramatische Heißhungerattacke gestillt werden muss. Wenn nur nicht der ganze Verpackungsmüll wäre… Drei Münchner Gründer arbeiten deshalb mit ihrem Start-up rebento daran, ein Mehrwegsystem für Essensverpackungen zu etablieren. Die Idee ist es, Gastronomien und Imbissstuben mit Boxen auszustatten, in denen sich Kunden ihr Essen einfach mitnehmen können. Bisher ist das Projekt jedoch erst noch in der Testphase. Wir sind gespannt!

Warum wir diese Idee auch bei uns brauchen: Weil Verpackungen auch in Augsburg noch viel zu viel Müll produzieren und in Deutschland wohl nicht so gut funktioniert, wie Pfandsysteme!

2. Berg & Mental: Mental Health Café

Wann hast Du das letzte Mal ein ernst gemeintes „Wie geht es dir?“ gehört? Voraussichtlich im Oktober 2019 eröffnet Deutschlands erstes Mental Health Café Berg & Mental in München. Das Konzept ist simpel und stark zugleich: Die Initiatoren wollen dem Thema psychische Gesundheit im wahrsten Sinne einen Kaffee vor die Nase setzen und einen Ort schaffen, an dem man über Themen wie Depression oder Stress sprechen kann, aber nicht muss. Neben dem Café sollen Seminare, Workshops, Lesungen und Vorträge nicht nur aufklären und informieren, sondern auch Menschen zusammenbringen.

Warum wir diese Idee auch bei uns brauchen: Weil jeder Mensch eine Psyche hat und reden einfach hilft – egal ob Du unter einer psychischen Krankheit leidest, oder nicht!

3. Die Münchner Buchmacher: Indie-Bücher direkt vom Verlag

Meist sind es doch die ausgefallenen, individuellen Bücher, die unser Herz erobern. Bücher, die Du nicht in „normalen“ Buchläden findest und die meist von kleinen, unbekannteren Verlagen stammen. „Die Münchner Buchmacher“, eine Initiative aus sieben unabhängigen Verlagen, haben im Dezember 2018 einen Pop-up Store am Marienplatz eröffnet, indem sie für ein paar Wochen über 200 liebevoll ausgewählte Indie-Bücher abseits vom Mainstream aus den eigenen Verlagen anboten und Lesungen veranstalteten, bei denen man die Autoren auch hautnah erleben konnte.

Warum wir diese Idee auch bei uns brauchen: Weil besonders Indie-Verlage unter Amazon und Co. leiden und sie es eindeutig wert sind, von uns unterstützt zu werden. Hoch lebe das Buch!

4. Shquared: Tinder für Gewerbeflächen

Nicht nur der Wohnraum wird in Augsburg immer teurer (und ähnelt preislich schon fast München), sondern auch Gewerbeflächen – was nicht zuletzt an den vielen Leerständen in der Annastraße sichtbar wird. Wäre es nicht super, wenn wir solche Flächen einfach teilen könnte? Auf diese Idee kamen drei Münchner, die mit Shquared kurzerhand eine Plattform entwickelt haben, die grundsätzlich wie Tinder funktioniert – nur eben für die Gastro- und Ladenszene. Betreiber können ihre Ladenflächen ganz einfach außerhalb ihrer Öffnungszeiten untervermieten. So wird ein Café abends beispielsweise zur Prosecco-Bar oder ein Friseur-Salon zum Yoga-Studio.

Warum wir diese Idee auch bei uns brauchen: Weil besonders die Annastraße ein trauriger Anblick ist, obwohl es viele geniale Ideen und Start-ups gibt, die auf der Suche nach bezahlbaren Gewerbeflächen sind.

5. cook&code: Programmierkurs für Kuchen

Was wären wir heutzutage ohne Technik? Umso erschreckender ist es, wie wenig sich viele (mich eingeschlossen) wirklich gut damit auskennen. Von Programmieren ganz zu schweigen … Das Projekt cook&code will genau das ändern und auf simple Art und Weise ein Grundverständnis für die Dinge, mit denen wir täglich zu tun haben, vermitteln. Dabei spielt das Essen eine ganz besondere Rolle! Denn jeder Kursteilnehmer bringt selbst gekochtes Essen mit, für das er sich daheim richtig ins Zeug legt. Das erhöht nicht nur das Selbstbewusstsein, sondern bringt auch sofort Gesprächsstoff. Auch traut sich auf diese Weise auch eine andere Zielgruppe an das Thema Informatik heran und besucht einen IT-Kurs mit weniger Stress und Selbstzweifel.

Warum wir diese Idee auch bei uns brauchen: Weil das Konzept einfach sympathisch ist! Essen verbindet – wieso also nicht mal ein Thema wie Programmieren auf ganz neue Art und Weise angehen?

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