Impfzentrum: Was bedeutet der Umzug für die Impfkapazitäten?

Seit Sommer dieses Jahres steht fest, dass das Impfzentrum seinen bisherigen Standort verlassen muss. Wohin es geht und ob der Umzug die Impfkapazitäten einschränken wird, haben wir für euch herausgefunden.

Impfzentrum: Was bedeutet der Umzug für die Impfkapazitäten?

Dem Impfzentrum Augsburg haben viele von uns in diesem Jahr mindestens zwei Mal einen Besuch abgestattet. Im Gebäude auf dem Augsburger „Technology Campus“ am Innovationspark bekam ein Großteil der Augsburger Impfwilligen ihre Covid-Impfung. Nun steht bald der Umzug an. Wir haben beim Leiter des Direktorium 2 und Impfkoordinator der Stadt Augsburg, Bernhard Maurmeir, nachgefragt.

Wohin zieht das Impfzentrum?

Weit geht es nicht. Das Impfzentrum bleibt am Innovationspark und wechselt quasi nur das Gebäude. Das hat viele Vorteile: Der Anfahrtsweg bliebe derselbe und sogar der Weg vom Parkplatz ins Gebäude werde durch den Umzug kürzer, sagt Maurmeir. Das neue Gebäude werde, ebenso wie das vorige, an die Bedürfnisse eines Impfzentrums angepasst. „Zusätzlich können die Erfahrungen des bisherigen Impfzentrums dabei gewinnbringend eingesetzt werden“, ergänzt Maurmeir.

Warum muss das Impfzentrum umziehen?

„Erfreulich ist dabei, dass der bereits bekannte Standort grundsätzlich beibehalten wird.“

Nachdem die Firma Fujitsu das Gelände verlassen hatte, übernahm es die Firma „Walter Beteiligungen und Immobilien AG“. Diese vermietete das Gebäude, in dem aktuell noch das Impfzentrum ist, an die Direktbank „Ebase“. Sie wird ab Januar 2022 eine rund 3.000 Quadratmeter große Fläche nutzen. Das Ganze stand schon lange Zeit fest und so wurde zusammen mit der Stadt Augsburg schon frühzeitig über eine Lösung für das Impfzentrum beraten.

Wird das neue Impfzentrum größer oder kleiner sein?

„Die neue Immobilie ist kleiner, jedoch ausreichend für die Vorgaben des Freistaats über die durchzuführenden Impfungen“, erklärt Bernhard Maurmeir. Der Standort sei nicht mehr auf die Maximalkapazität des bisherigen Impfzentrum von 3000 Impfungen ausgelegt, könne aber die jetzt geforderten Kapazitäten von 1500 Impfungen pro Tag gut bewältigen und mit weiteren Anpassungen auch weiter Kapazitäten aufnehmen, sagt er.

Sind die neuen Räumlichkeiten ähnlich zu den alten?

Auch hier orientiert sich das neue Impfzentrum an dem erprobten Konzept aus dem alten. Laut Maurmeir werde das bisherige Einbahnstraßenkonzept mit den einzelnen Stationen – Anmeldung, Wartebereich, Impfung, Nachbeobachtung – beibehalten. Auch die Raumqualität sei vergleichbar mit der aktuellen Situation.

Wir der anstehende Umzug Auswirkungen auf den laufenden Impfbetrieb haben?

„Nach aktuellem Stand soll der Umzug Ende Dezember vollzogen werden“, sagt Maurmeir. „Da die komplette IT-Infrastruktur mitumziehen muss, kann in den tatsächlichen Umzugstagen kein Betrieb stattfinden.“ Allerdings werde der Umzug auf impffreie Tage gelegt. Er rechne mit maximal einem Ausfalltag.

Wenn alles nach Plan läuft, wird das neue Impfzentrum zwischen Ende Dezember und Anfang Januar eröffnen.

Logo