Corona-Impfung: 7 Wege, um einen Impftermin zu ergattern

Trotz Ende der Priorisierung können sich noch nicht alle impfen lassen. Wie ihr eure Chance auf einen baldigen Impftermin vergrößern könnt, lest ihr hier.

Corona-Impfung: 7 Wege, um einen Impftermin zu ergattern

Bereits seit Anfang des Monats, den 7. Juni, gibt es keine Impfpriorisierung mehr. Das bedeutet, dass nun auch Personen, die nicht zu den Risikogruppen gehören, geimpft werden dürfen. Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren (nur mit Einwilligung der Eltern oder des Vormundes) können dafür einen Termin beim örtlichen Impfzentrum oder beim Hausarzt vereinbaren, unabhängig davon, ob sie bereits vorerkrankt sind oder nicht. Doch leider ist das gar nicht so einfach an einen Termin zu kommen, da immer noch zu wenig Impfdosen zur Verfügung stehen (Stand: 24.06.21). Wir haben zusammengefasst, welche Möglichkeiten es gibt, einen Impftermin zu ergattern.

Wartelisten lohnen sich

Die wohl gängigste Methode, an einen Impftermin zu kommen, ist die Registrierung beim örtlichen Impfzentrum. Hier in der Region muss dazu die Website des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege aufgerufen werden. Dort kann dann unter anderem angegeben werden, ob Vorerkrankungen bestehen. Eine andere Möglichkeit ist beim Hausarzt nachzufragen. Falls kein Termin frei ist, werdet ihr auf die Warteliste gesetzt. Zudem kann es passieren, dass ein Patient oder eine Patientin abspringt und ihr vorgezogen werdet. So könntet ihr schon morgen an der Reihe sein.

Nachfrage beim Arbeitgeber

Seit dem 7. Juni dürfen auch Betriebs- und Privatärzte eine Impfung verabreichen. Wenn ihr euch also impfen lassen wollt, aber noch keinen Termin habt, könnt ihr bei eurem Arbeitgeber nachhaken. Laut dem Bundesgesundheitsministerium sind für sie pro Woche rund 500.00 Impfdosen vorgesehen.

Apps und Websites, die helfen

Ganz nach dem Motto „Not macht erfinderisch“ haben Leute Plattformen und Apps entwickelt, die freie Impftermine anzeigen können. Die Website „Corona-Impftermine.net“ beispielsweise überprüft verfügbare Termine in 20 deutschen Großstädten, darunter auch Städte wie Augsburg und München. Sobald ein Termin in der Umgebung frei wird, erhalten sie NutzerInnen eine Benachrichtigung auf Telegram oder Twitter. Ähnlich ist die App „Randstad Impf-Finder“, die in einem festgelegten Radius nach freien Terminen sucht.

Über Websites wie „ImpfterminÜbersicht.de“ und „Impfterminradar.de“ können die NutzerInnen nach freien Terminen in Impfzentren ihrer Wahl suchen. Zudem wurde eine Initiative namens „Sofort-Impfen“ ins Leben gerufen, die PatientInnen und Arztpraxen zusammenbringen soll. Wer bereit ist, sich impfen zu lassen, muss sich lediglich auf der offiziellen Website registrieren. Danach bekommt ihr die verfügbaren Termine ganz bequem per E-Mail zugeschickt. Hier gilt: Wer sich zuerst meldet, bekommt den nächsten Termin.

Es ist nicht garantiert, über die oben genannten Websites und Apps einen Impftermin in naher Zeit zu bekommen. Die Impfdosen sind immer noch beschränkt, weswegen es zu Verzögerungen bei der Terminvergabe kommen kann. Wir empfehlen, es trotzdem über diese Tools zu versuchen, da somit die Wahrscheinlichkeit auf einen Impftermin vergrößert wird.

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