5 Dinge, die man nur kennt, wenn man Hundebesitzer ist

Es gibt so Dinge im Leben eines Hundebesitzers, die man immer wieder erlebt und die einen ganz schön nerven können. Welche das sind, das erfahrt ihr hier.

5 Dinge, die man nur kennt, wenn man Hundebesitzer ist

Mit Fragen bombardiert werden

Kennt ihr das auch, wenn ihr und euer Hund einfach gemütlich durch die Stadt laufen wollt, und ihr werdet mindestens einmal von irgendwem da draußen angesprochen? Mit Fragen wie: „Wie heißt er denn?“ oder „Wie alt ist er?“ wird man so oft konfrontiert, wie sonst nur frisch gebackene Eltern. Und natürlich ist man dann auch nicht so unhöflich und geht einfach weiter. Nein, man lässt die Fragen über sich ergehen - in den meisten Fällen.

Man macht immer etwas falsch

Ich bin immer wieder froh, wenn ich nette Hundebesitzer treffe, denn das ist dann immer herrlich entspannend. Aber, ganz ehrlich: Hundebesitzer kriegen sich ganz schön oft untereinander in die Haare. Mich persönlich nervt es jedes Mal, wenn mir jemand Fremdes sagen muss, warum ich dieses und jenes falsch mache. Das können aber auch irgendwelche Passanten auf der Straße ohne Hund sein. Man trifft zumindest immer wieder wildfremde Menschen, die einem sagen wollen, wie man es besser macht und das ist jedes Mal wieder sehr nervenaufreibend. Ich gehe doch auch nicht zu jedem fremden Menschen mit Kind und sage ihm, was er oder sie auf jeden Fall anders machen muss. Das geht mich einfach nichts an.

Streicheleinheiten

„Darf ich ihn mal streicheln?“ Ist die richtige Umgangsform. Als mein Hund noch ein kleiner Welpe war, habe ich mich übertrieben gesagt gefühlt wie ein Popstar. Er war wirklich süß, zum niederknien - aber das ist jeder Hundewelpe. Die eine Hälfte der Menschen ist tatsächlich einfach zu uns hin, und hat ihn angefasst. Die andere Hälfte hat gefragt, ob man ihn mal streicheln dürfe. Das Problem ist nur (nehmen wir wieder das Beispiel mit dem Kind): Ich gehe nicht auf jede Mama oder auf jeden Papa zu und frage sie, ob ich ihr Kind streicheln dürfe. Das ist zwar blöd gesagt, aber es ist einfach so. Vor allem dann ist es wirklich grenzenlos dreist, wenn man das beim Essen machen muss - denn das hatten wir sehr oft (teilweise heute noch): Wir sitzen gemütlich draußen in einem Restaurant und mindestens alle 10 Minuten kommt jemand - entweder ein Passant, ein anderer Gast, ein Kind oder sogar der Service vom Restaurant - und möchte ihn streicheln. Ich finde, man kann den Hund ganz toll finden, aber man muss ihn nicht unbedingt streicheln, vor allem nicht, wenn man sehen kann, dass die Besitzer des Hundes gerade essen. Natürlich, er liebt heute jeden Menschen - aber das würde er meiner Meinung nach auch tun, wenn weniger Menschen das Bedürfnis gehabt hätten, ihn anzufassen. Es wäre schon auch mal an die Hundebesitzer denken. Ich denke, da spreche ich vielen aus der Seele.

„Mama und Papa“

Peinlich aber wahr: Wenn man selber einen Hund hat, aber noch keine Kinder, dann wird der Hund zum Kind. Ich habe einige Freunde, die das genauso handhaben. Dann heißt es plötzlich: „Oh, wo ist denn der Papa?“ oder wenn die eigene Mutter anruft: „Hier ist Oma!“ - dabei geht die Stimme selbstverständlich 10 Oktaven höher. Bei uns läuft es ähnlich ab. Der Hund ist so gesehen der momentane Kinderersatz.

„Der macht nichts“ und „Das hat er noch nie gemacht!“

Oh ja, diese Aussagen. Jeder Hundebesitzer hat diese Sätze mindestens schon einmal gehört - von einem anderen Hundebesitzer. Da geht es meistens darum, dass man die Hunde von der Leine machen kann und ob er oder sie sich mit dem eigenen Hund versteht. Man geht davon aus, gutgläubig wie man ist, dass der andere seinen Hund kennt, und weiß wie dieser tickt. Aber da liegt man oft daneben. Idealweise passiert nie etwas, aber es kann leider auch mal schiefgehen. Ich persönlich bin etwas vorsichtiger geworden, und schaue mir das Verhalten des anderes Hundes genau an und achte auf seine Körpersprache. Wenn ich sehe, es harmoniert nicht zwischen den beiden, beende ich die Situation. Aber einige Menschen verstehen das nicht, und meckern dann. Aber - wenn ihr solche Situationen auch kennt - einfach ignorieren und das machen, was man selbst für das Beste hält. Macht ja schließlich jeder so.

Habt ihr schon mal solche Situationen erlebt oder kennt ihr noch andere?

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