Das Freiwilligen-Zentrum Augsburg bietet Hilfe: auch während Corona

Corona stellt uns alle vor Herausforderungen. Seien es finanzielle Sorgen oder der Mangel an Sozialkontakten. Das Freiwilligen-Zentrum Augsburg bietet mit Corona-konformen Angeboten Unterstützung an.

Das Freiwilligen-Zentrum Augsburg bietet Hilfe: auch während Corona

Im März startete das Freiwilligen-Zentrum (FZA) einen Aufruf mit dem Titel „Engagement und Hilfe in Zeiten von Corona“. Daraufhin meldeten sich rund 1400 Freiwillige, die helfen wollten.

Zunächst wurde die klassische Nachbarschaftshilfe organisiert. Die Freiwilligen gingen für Angehörige der Risikogruppen zum Einkaufen, erledigten Fahrdienste zum Arzt oder gingen mit dem Hund Gassi. Mit der Zeit bildeten sich Strukturen, die die Vermittlung von Freiwilligen und Hilfebedürftigen in Zeiten von Corona erleichterten. Beide Seiten haben Erfahrung mit der Situation gesammelt, sodass es heute ein breites Angebot an Unterstützungsmöglichkeiten, auch während Corona gibt.

„Wir hören genau zu – den Menschen im Privaten, aber auch den Menschen in den Einrichtungen und Organisationen“, erklärt Birgit Burkart, vom Freiwilligen-Zentrum Augsburg. „Was brauchen die Menschen und wobei können wir Organisationen unterstützen?“

Unterstützung ist zurzeit wichtiger denn je

Viele Menschen sind nach wie vor verunsichert. Unser Alltag ändert sich ständig durch immer neue Regeln. Langeweile, Einsamkeit und finanzielle Sorgen betreffen in diesen Zeiten mehr Menschen als sonst. Das ist die schlechte Nachricht. Die gute Nachricht ist, dass wir relativ schnell und unkompliziert, etwas dagegen tun können. Wir können unsere Zeit teilen, Ansprechpartner sein, Beraten und Gesellschaft spenden.

Über das FZA bekommen Menschen und Organisationen auch kurzfristig Hilfe.

Das Freiwilligen-Zentrum Augsburg hat Menschen vereint, die genau das bereit sind zu geben. Und es wartet darauf, Helfer und Hilfe-Suchende vernetzen zu dürfen. „Wichtig ist uns, den Menschen und Organisationen zu zeigen, wie unkompliziert es mit dem Freiwilligen-Zentrum Augsburg ist, Hilfe zu bekommen, gegen Einsamkeit vorzugehen und Lösungen für die Herausforderungen in der Zeit mit Corona zu finden“, meint Birgit Burkart.

Helfen mit Abstand

Das Team des Zentrums passt das Angebot ständig an. So entstehen immer neue Aktionen unter dem Dach „Engagement und Hilfe in Zeiten von Corona“. Einige Beispiele sind:

Telefonischer Besuchsdienst

Hier bekommen einsame oder von Langeweile geplagte Menschen einen vertraulichen und verlässlichen Gesprächspartner, der zu vereinbarten Zeiten anruft.

Kunst öffnet Welten

Unter den Menschen, die sich beim FZA gemeldet haben, um ihre Hilfe anzubieten, befinden sich auch Sänger und Musiker. Für Organisationen werden gerne Hofkonzerte veranstaltet, die kontaktlos im Freien stattfinden. Außerdem werden „Fünf-Minuten-Freuden“ verteilt, indem sich ein Künstler telefonisch bei jemandem meldet, der Kultur vermisst. Dieser erhält dann eine kleine gesangliche oder literarische Kostprobe.

Brief-Freude / Menschen & Geschichten

Menschen, die gerne Briefe schreiben, Rätsel erfinden oder Geschichten schreiben werden mit Menschen verknüpft, die sich das wünschen.

Engagieren & spazieren

Ein Spaziergang tut einfach gut. Sowohl dem Körper als auch der Seele. Menschen, die gerne spazieren gehen und ihre Freude daran gerne teilen möchten, sind hier genau richtig.

Wenn euch eines oder mehrere dieser Angebote guttun würden oder wenn ihr Lust bekommen habt, euch zu engagieren, meldet euch beim FZA. Das geht telefonisch, per Mail oder auch über ein Kontaktformular auf der Webseite des Zentrums.

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