HeldInnen in Augsburg: Ohne sie geht es nicht

Es gibt Menschen in Augsburg, die jeden Tag – oftmals ehrenamtlich – Großes bewirken. Sie sind für andere Menschen da und machen Augsburg zu einer sozialeren und wärmeren Stadt.

HeldInnen in Augsburg: Ohne sie geht es nicht

Viele AugsburgerInnen sorgen mit ihrer Arbeit oder ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit für den Kitt in unserer Gesellschaft. Sie kümmern sich um diejenigen, die Hilfe benötigen und sorgen für Zusammenhalt und weniger Ungerechtigkeit. Wir wollen euch in diesem Artikel drei Bereiche vorstellen, in denen eine solche Arbeit geleistet wird.

Anlaufstelle für Reisende und Obdachlose

Seid ihr auch schon einmal spät nachts an einem Bahnhof angekommen und musstet die Zeit bis zum Morgen und dem Anschlusszug überbrücken? Dann habt ihr vielleicht in einer der Bahnhofsmissionen Unterschlupf und Hilfe gefunden. Auch in Augsburg gibt es eine solche Einrichtung. Sie hat zwar nicht spät nachts geöffnet, kann ihre Öffnungszeiten seit Kurzem jedoch ausweiten. Die Augsburger Bahnhofsmission versteht sich als Anlaufpunkt für alle Menschen, die rund um den Bahnhof Hilfe brauchen. Das können sozial schwache Personen sein, obdachlose Menschen oder einfach Personen, die beim Ein- und Aussteigen Hilfe brauchen. Das Konzept der Bahnhofsmission gibt es schon seit über hundert Jahren. Sie wird von der Caritas und der Diakonie getragen und seither an vielen deutschen Bahnhöfen betrieben.

Die MitarbeiterInnen der Bahnhofsmission bezeichnen sich als „blaue Engel“. In Augsburg findet ihr sie auf Gleis 1, wo sie täglich von Montag bis Freitag, von 9 bis 13.30 Uhr und von 17 bis 20 Uhr sowie erstmalig auch am Samstag, von 9 bis 12 Uhr, für alle hilfesuchenden Personen am Bahnhof bereitstehen.

Übrigens: Um obdachlose Menschen kümmert sich in Augsburg ganz besonders der SKM Augsburg. Ein Projekt, um im Winter für Wärme sorgen, ist der Kältebus. Wenn ihr mehr darüber erfahren wollt, könnt in folgenden Artikel reinschauen:

Immer ein offenes Ohr für die Jugend

Der Stadtjugendring Augsburg hat es sich schon 1946, als er gegründet wurde, zur Aufgabe gemacht, die Interessen von Kindern und Jugendlichen zu vertreten. Er vertritt und ist Ansprechpartner für rund 40 Jugendverbände, die in der Arbeitsgemeinschaft des Stadtjungendrings vernetzt sind. Zudem ist er Träger von Offener Jugendarbeit und organisiert Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche. Ein wichtiger Teil seiner Arbeit ist es auch, dort präsent und aktiv zu sein, wo Jugendliche sich aufhalten – in Schulen aber auch an öffentlichen Plätzen. Seit Herbst 2021 ist der Stadtjugendring um eine Anlaufstelle für Augsburger Kinder und Jugendliche reicher: Im alten Zollhaus am Jakobertor. Auch hier sind ausgebildete SozialpädagogInnen für alle Sorgen und Themen der Jugendlichen da. In Zeiten der Pandemie, in der sich viele junge Menschen alleingelassen und abgehängt fühlen, ist die Arbeit des Stadtjungendrings wichtiger denn je.

Essen für Bedürftige

Nicht alle Menschen in Augsburg haben genug Geld, um sich und ihre Familie mit Lebensmitteln zu versorgen. Deshalb gibt es die Tafeln. Die Tafel Augsburg e.V. gibt an insgesamt elf Ausgabetagen an sechs verschiedenen Standorten in Augsburg Malzeiten für über 4.000 Bedürftige aus (Zahlen von 2019). Diese Arbeit wird ausschließlich von Ehrenamtlichen gestemmt. Zusammen leisten sie über 40.000 Stunden unentgeltliche Ehrenamtsarbeit. So sorgt die Tafel nicht nur dafür, dass Menschen keinen Hunger leiden müssen. Sie trägt zudem dazu bei, dass weniger genießbare Lebensmittel im Müll landen. Etwa 35 bis 40 Tonnen gespendete Lebensmittel setzt die Augsburger Tafel wöchentlich um.

Danke an alle, die sich für andere einsetzen

Natürlich könnte man diese Liste noch um viele weitere tolle soziale Projekte und engagierte Menschen ergänzen. Zum Beispiel um die Pflegekräfte in den Seniorenheimen, die sich für wenig Lohn um alte Menschen kümmern, um die Menschen, die Gemeinschaftsprojekte in den Nachbarschaften auf die Beine stellen, um kulturelle Hürden zu überwinden und viele weitere. Danke, dass ihr euch so sehr für hilfsbedürftige AugsburgerInnen und für unsere Stadtgemeinschaft einsetzt.

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