Hans im Glück – Burgerkette steht zum Verkauf

Das Franchise-Unternehmen galt als großer Erfolg und Vorzeigemodell in der deutschen Systemgastronomie. Jetzt steht die Burgerkette jedoch zum Verkauf.

Hans im Glück – Burgerkette steht zum Verkauf

Ausgefallene Burger mit regionalen und frischen Zutaten, leckere Cocktails und eine Wohlfühl-Atmosphäre zwischen Birkenstämmen – Hans im Glück war nicht umsonst eine der Trendketten der vergangenen Jahre. Das zeigte sich auch in den Umsätzen: Nach Angaben des Unternehmens stieg der Umsatz im vergangenen Jahr von 120 Millionen auf 147 Millionen Euro. Trotzdem steht nun Deutschlands größte Burger-Kette Hans im Glück in weit fortgeschrittenen Verhandlungen über einen Verkauf.

Finanzielle Engpässe seien nach Aussage des Gründers Thomas Hirschberger nicht die Ursache. Warum er seine Anteile von 90% an der selbst gegründeten Burgerkette verkauft, erwähnt er nicht. Hans im Glück sei laut ihm ein „gesundes Unternehmen". Als neue Eigentümer sind die Backwerk-Gründer Dirk Schneider und Hans-Christian Limmer im Gespräch. Hirschberger erklärt in einem Interview, das Duo sei „genau die Experten, um das Wachstum von Hans im Glück nachhaltig fortzusetzen." Die beiden wollen Hans im Glück gemeinsam mit Gerd Bühler führen, dem schon bisher zehn Prozent am Unternehmen gehören.

Keine Änderungen für Angestellte und Kunden

Am Betrieb der Burgerkette mit ihren mittlerweile 81 Filialen solle sich zumindest erstmal nichts ändern. 26 der Restaurants werden vom Unternehmen selbst betrieben, weitere 55 von Franchisenehmern, zu denen auch Hirschberger selbst gehört. Er unterhält fünf in München und vier Burgergrills in Singapur. Mit Erfolg kennt sich Hirschberger aus: 2014 hat er sein erstes Unternehmen – die Cocktailbarkette Sausalitos – an einen Finanzinvestor verkauft.

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