Strapaziertes Haar im Herbst und Winter: Tipps für die richtige Pflege

Die eisigen Temperaturen draußen und die trockene Heizungsluft drinnen können unseren Haaren ganz schön zusetzen. Hier erfahrt ihr, wie ihr eure Haare im Herbst und Winter richtig pflegen könnt.

Strapaziertes Haar im Herbst und Winter: Tipps für die richtige Pflege

Vor allem im Herbst und Winter brauchen unsere Haare viel Pflege. Grund dafür sind die eisigen Temperaturen sowie die trockene Heizungsluft. Der ständige Wechsel zwischen warm und kalt kann die Haare durchaus strapazieren. Zudem tragen wir bei diesem Wetter gerne Wollmützen, die die Haare mit Reibung schädigen. Wir zeigen euch, wie ihr dagegen vorgehen könnt: Hier sind unsere Tipps für die richtige Pflege.

Nicht täglich waschen

Einige machen es aus Gewohnheit, andere, weil es sich so besser anfühlt: Die Haare jeden Tag waschen. Sicherlich müssen wir euch nicht erklären, dass das die Haare auf Dauer schädigt, vor allem, wenn sie nach jeder Wäsche geföhnt und gestylt werden. Im Herbst und im Winter solltet ihr auf die tägliche Wäsche verzichten. Das strapaziert das Haar und vor allem auch die Kopfhaut. Wenn ihr der Meinung seid, dass eure Haare zu schnell fetten, könnt ihr euch Trockenshampoo aus der Drogerie holen, um die Tage ohne Haarwäsche zu überbrücken. Ein weiterer Pluspunkt: Ihr spart euch eine Menge Zeit.

Feuchtigkeit ist das A und O

Zum einen ist die eisige Luft draußen trocken, zum anderen auch die Heizungsluft. Das wirkt sich auch auf unsere Haare aus. Daher müsst ihr die Haare mit Feuchtigkeit versorgen. Das geht bereits während dem Haare waschen mit einem Shampoo und Conditioner. Achtet am besten darauf, dass beides silikonfrei ist, da dieser Inhaltsstoff die Haare langfristig schädigt. Vor und nach dem Föhnen könnt ihr ein wenig Öl benutzen. Ein Tipp aus der Redaktion: Einmal die Woche Olivenöl für die Haare benutzen. Dieses könnt ihr schon nach einer Stunde auswaschen oder die ganze Nacht über im Haar einwirken lassen.

Haarmasken selbst machen

Apropos Feuchtigkeit: Eine weitere Möglichkeit, das Haar reichhaltig zu pflegen, sind Haarmasken. Gegen Haarbruch helfen besonders Kuren mit Argan-, Jojoba-, Macadamia- oder Aprikosenkernöl. Außerdem bringen sie den Energiehaushalt der Haare wieder ins Gleichgewicht. Die Masken findet ihr in Supermärken, Drogerien und bei Friseuren. Wenn ihr Zeit und Lust habt, könnt ihr euch auch selbst eine Maske machen. Meistens braucht ihr dafür nur ein paar Zutaten. Ein Beispiel: Einen Esslöffel Honig und Olivenöl mixen und erwärmen. Dann die lauwarme Maske in das Haar geben und verteilen.

Trocken, aber schonend föhnen

Was ihr bei kalten Temperaturen in jedem Fall vermeiden solltet, ist mit nassen Haaren rauszugehen. Der Mix aus eisiger Kälte und nassen Haaren kann nämlich nicht nur zu einer fiesen Erkältung führen, sondern auch die Haare abbrechen lassen. Deswegen heißt es: Ausreichend trockenföhnen, auch, wenn das Föhnen an sich auch nicht gerade gesund für die Haare ist. Aber achtet darauf, dass ihr vor dem Föhnen eine reichhaltige Haarpflege, wie beispielsweise Öle, benutzt. Schaltet am besten eine Wärmestufe herunter. Dann dauert es zwar länger, bis die Haare trocken sind, aber sie werden vor der Hitze geschont.

Auf Mützen muss nicht verzichtet werden

Die Reibung an Wollmützen strapaziert die Haare enorm. Zudem wird darunter mehr Talg und Fett produziert, was dazu führt, dass wir die Haare früher wieder waschen. Ein No-Go. Wer jetzt glaubt, dass im Herbst und Winter besser auf Mützen verzichtet werden sollte, irrt sich. Stattdessen solltet ihr beim Kauf beachten, dass die Mützen aus natürlichen Materialien bestehen. Diese halten warm und sind atmungsaktiv. Wenn für euch die Reibung das größte Problem ist, solltet ihr erwägen, eine Mütze aus Satin oder Seide zu kaufen. Es reicht aus, wenn das Innenfutter aus haarschonenden Materialien ist.

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