Graffiti ganz legal: Augsburg wird immer bunter

Das swa-Graffiti-Projekt geht voran. Kürzlich wurde ein weiteres Trafo-Häuschen besprayed

Graffiti ganz legal: Augsburg wird immer bunter

Und weg war das graue unansehnliche Häuschen. Diesmal waren es die Stadtteilmütter der Schillerschule in Lechhausen, die die kleine swa-Trafo-Station in ein Kunstwerk verwandelten.

Die Aktion war Teil des swa-Graffiti-Projekts, das schon vor zwei Jahren ins Leben gerufen wurde. Mittlerweile wurden zahlreiche Technikgebäude der swa mit Graffiti verschönert. Rund 50 Schaltschränke und Trafo-Häuschen haben sich in Landschaften, Käse oder Koffer verwandelten.

Der Verein „Die Bunten“ stecken mit in dem Projekt

„Die Bunten“ sind ein Graffiti Verein, über den wir schon berichtet haben. Für das swa-Graffiti-Projekt führen die Graffiti-Künstler Workshops durch, in deren Rahmen die Technikgebäude besprayed werden.

Ziel des Projekts ist nicht nur die Verschönerung der Stadt. Das geführte Besprayen, soll einem illegalen, wilden Graffiti an Technikgebäude vorbeugen. Ein geschickter Zug seitens der swa, die seit jeher mit Schmierereien an den Fassaden zu kämpfen haben.

Im Falle des Trafo-Häuschens in Lechhausen waren die Stadtteilmütter Lechhausen die Workshop-Teilnehmerinnen. Die Stadtteilmütter sind ehrenamtlich engagierte Frauen, die andere Familien bei der Integration und bei Sprachbarrieren unterstützen.

Jetzt ist auf der ehemals grauen Fassade der Siebentischwald und der Hochablass zu sehen.

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