Von Bienchen und Blümchen: Die Good News der Woche

Es war wieder eine Woche, die für uns viele positive Überraschungen bereithielt. Habt ihr mitbekommen, dass es große Fortschritte in Sachen Verhütung für den Mann gibt?

Von Bienchen und Blümchen: Die Good News der Woche

Mehr Geimpfte als Erkrankte

Seit dieser Woche gibt es in Deutschland mehr gegen Corona Geimpfte, als daran Erkrankte. Am 10. März lag die Zahl der vollständig Geimpften laut Robert-Koch-Institut bei 2.605.818, während es 2.518.591 nachgewiesene Corona-Infektionen seit Beginn der Pandemie gibt. Juchu, es geht mit kleinen, aber sicheren Schritten voran!

„Hast du schon mal eine „Thunberga“ gesehen?“

Der Frankfurter Forscher Peter Jäger hat 25 neue Spinnenarten entdeckt. Und damit nicht genug: Er benennt die neue Gattung nach der Klima-Aktivitstin Greta Thunberg mit „Thunberga“. Die erste Riesenkrabbenspinne der Gattung, die der Arachnologe bereits vergangenes Jahr benannte, heißt „greta thunberga“. Da er nun weitere Arten derselben Gattung entdeckt hat, führte er die besondere Namensgebung fort. Eine andere Spinnenart heißt nun „Thunberga boyanslat“ – zu Ehren des niederländischen Erfinders und Umweltaktivist Boyan Slat. Dieser hat ein System entwickelt, mit dem Plastikmüll aus dem Mehr gefiltert wird. Viele weitere Persönlichkeiten wurden auf diese Weise vom Frankfurter Forscher geehrt.

Revolution im Bereich hormonfreier Verhütung in Sicht

Chinesische WissenschaftlerInnen haben herausgefunden, dass der Stoff „Triptonid“, der in der „Wilfords Dreiflügelfrucht“ vorkommt, Spermien lähmt. Diese Erkenntnis könnte die hormonfreie Verhütung entscheidend nach vorne bringen. Und noch dazu kann sie dazu beitragen, dass die Verantwortung für die Verhütung zwischen den Geschlechtern besser verteilt wird: Immerhin ist Triptonid ein Verhütungsmittel für den Mann. Und ein sehr vielversprechendes noch dazu. Denn anders als bei hormoneller Verhütung werden durch das Triptonid Hodenzellen nicht beeinträchtigt. Erste Versuche mit Affen haben große Erfolge gezeigt.

Reissorte entdeckt, die giftiges Arsen abbaut

In einigen Regionen der Erde, vermehrt im asiatischen Raum, geht eine große Gefahr von Arsen-verseuchten Böden aus. Arsen gelangt dort durch Klärschlamm und Überdüngung ins Grundwasser und schließlich über die dort angebauten Reispflanzen in die Nahrungskette. Forscher haben jetzt unter den über 100.000 Reissorten die eine Sorte entdeckt, die das Arsen entgiftet. Sie könnte in Zukunft dazu beitragen, die lokale Bevölkerung gesünder zu ernähren.

Dich gibt’s doch noch!

Über 100 Jahre glaubte man, die Bienenart „Pharohylaeus lactiferus“ sei ausgestorben. Nun wurden wieder Exemplare entdeckt. Es handelt sich um eine relativ große, australische Bienenart mit weißen Markierungen am Körper. Die Forscher vermuten, dass es nur sehr wenige Tiere der Art gibt, da sie sich auf wenige Futterpflanzen spezialisieren. Jetzt, wo man wisse, dass die Bienenart noch existiere, wolle man Schutzbemühungen ausbauen.

Das waren die Good News der letzten Woche:

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