Good News der Woche: Von Tiny Houses und Frittenbuden

Hach was war die Tage wieder los! Uns haben viele tolle Neuigkeiten aus der Welt erreicht, die wir unbedingt mit euch teilen wollen.

Good News der Woche: Von Tiny Houses und Frittenbuden

Kerosin aus Bioabfall

Etwa drei Prozent des weltweiten CO2-Ausstoßes entsteht durch den Flugverkehr – Tendenz steigend. Immer mehr Menschen reisen mit dem Flugzeug: geschäftlich und privat. Dass das Fliegen klimafreundlicher werden muss, darüber sind sich alle einig. Jetzt hat ein Team von WissenschaftlerInnen einen Kraftstoff entwickelt, der aus Bioabfällen besteht. Das hat gleich zwei Vorteile: Denn wenn Bioabfälle verrotten entsteht Methan, das ein stärkeres Treibhausgas als CO2 ist. Die Wissenschaftler stoppen also den Methan-Ausstoß der Biomasse und stellen daraus Treibstoff her. So kann die Methan-Emission verringert werden und bei der Verbrennung im Flieger entstehen keine Treibhausgase. Aktuell wird noch geforscht, wie der Treibstoff in großem Stil hergestellt werden kann.

Übrigens: Schon jetzt fliegen Flugzeuge mit Biokraftstoff, der aus Biomasse gewonnen wird. Allerdings wird dabei oft auch Palmöl verwendet, was die Umweltbilanz wiederum verschlechtert.

Windräder ohne Rotoren

Windräder sind eine wichtige nachhaltige Energiequelle, doch sie haben auch Nachteile: Die Rotoren können zur tödlichen Gefahr für Vögel werden und AnwohnerInnen beschweren sich über Lärm. Ein Start-Up aus Spanien hat jetzt eine Möglichkeit gefunden, Windkraft ohne Rotorenblätter zu nutzen. Das Ergebnis sieht aus wie ein Windradmast, nur eben ohne Rotoren. Durch den Wind soll er vibrieren und so Energie erzeugen. Ein großer Vorteil des Konzepts: Bei der Herstellung der Windmasten werden weniger Ressourcen verbraucht und sie kommen mit einem weniger tiefen Fundament aus. Aktuell fallen sie allerdings in Sachen Energieeffizienz noch hinter den herkömmlichen Windrädern zurück.

Tiny Houses für Obdachlose

Obdachlosigkeit ist in Los Angeles weit verbreitet – und Corona hat das Problem noch verschärft. Doch einige obdachlose Menschen können nun in ein kleines Häuschen ziehen. Im Stadtteil North Hollywood in Los Angeles ist nun ein kleines Dorf aus 39 bunten Häusern entstanden. Die Fertighäuser sind sehr klein aber dafür mit vier Fenstern, zwei Betten und einer Klimaanlage ausgestattet. Es ist ein Tropfen auf den heißen Stein, aber das Projekt zeigt seine Wirkung: Viele Medien berichten über die Aktion und stoßen damit ähnliche Projekte in ihren eigenen Städten an.

Legalisierung für mehr Frieden

Nach Kanada und Uruguay und einigen Bundesstaaten der USA will nun auch Mexiko Cannabis legalisieren. Der Besitz von bis zu acht Cannabispflanzen und bis zu 28 Gramm Marihuana wir mit dem neuen Gesetz für Volljährige legal. Mit dem neuen Gesetz will die mexinkanische Regierung den Drogenkartellen ihr Monopol entziehen und so auch Gewalt in Zusammenhang mit Drogen verringern. Die Drogenkriminalität kosten in Mexiko Jahr für Jahr Menschenleben. Daneben bekommt das Land eine Steuereinnahmequelle dazu.

Wird die belgische Frittenbude Weltkulturerbe?

Der Dachverband der belgischen Frittenbuden-Betreiber hat einen Antrag auf das UNESCO-Weltkulturerbe gestellt. Mit etwas Glück wird die belgische Frittenbude tatsächlich in die lange Liste des Immateriellen Weltkulturerbes aufgenommen. Hier gesellt sie sich dann zu der türkischen Kaffeekultur und dem belgischen Shrimp-Fischen, die beide bereits Weltkulturerbe sind. Wann ist der Augsburger Zwetschgendatschi dran?

Das waren die Good News der letzten Woche:

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