Die Good News der Woche

Verbesserte Work-Life-Balance, Tier-Entdeckungen und ein Trend zur nachhaltigen Energie. Wir blicken zurück auf die guten Nachrichten der Woche.

Die Good News der Woche

Feiertage sollen an Werktagen nachgeholt werden

Stand: 01.02.21

In diesem Jahr fallen ungewöhnlich viele Feiertage auf ein Wochenende, darunter auch der Tag der Deutschen Einheit und die Weihnachtsfeiertage. Aus diesem Grund setzen sich PolitikerInnen von mehreren Parteien dafür ein, dass diese an Werktagen nachgeholt werden. Unter anderem sollte diese Maßnahme auch als eine Art Corona-Bonus dienen. Beate Müller-Gemmeke, Sprecherin der Grünen, betonte, dass Feiertage Tage der Erholung seien. Deshalb solle darüber debattiert werden. Die Entscheidung steht aber noch offen.

Es gibt immer mehr Solarenergie

Stand: 02.02.21

Von 2018 auf 2019 hat sich die Anzahl an Photovoltaik-Anlagen in der EU fast verdoppelt. Das liegt vor allem daran, dass sich immer mehr HausbesitzerInnen für eine Anlage auf dem Dach entscheiden. Grund für den Boom, ist der stetig sinkende Preis für die Anlage, was Photovoltaik immer attraktiver macht. Auch der Wunsch das eigene E-Auto zu Hause mit Ökostrom laden zu können, spielt wohl eine Rolle. Laut einer Studie der unabhängigen Energy Watch Group kann die EU 2050 62 Prozent ihres Energiebedarfs mit Solarenergie decken.

Inzidenzwert in München unter 50

Stand: 04.02.21

Erstmals seit Mitte Oktober liegt die Sieben-Tage-Inzidenz in München unter 50. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) lag der Wert am Donnerstagmorgen bei 48. Zum Vergleich: Kurz vor Weihnachten lag der Wert bei über 300. Auch andere Regionen wie Miesbach, Landkreis Neuburg-Schrobenhausen und Eichstätt haben mittlerweile einen Inzidenzwert von unter 50. „Ein Schritt in Richtung mehr Normalität“, sagte Oberbürgermeister Dieter Reiter. Laut ihm wird es trotz der positiven Entwicklung aber vorerst keine Lockerungen geben. Das gibt doch auch Hoffnung auf baldige Besserung in Augsburg.

Dating-App geht gegen Bodyshaming vor

Stand: 03.02.21

Abfällige Aussagen und Beleidigungen auf Dating-Apps und -Portalen sind keine Seltenheit. „Bumble“, eine von vielen Dating-Apps, will Abhilfe schaffen. Mit einer neuen Funktion wollen sie gegen bösartige Kommentare, vor allem in Hinsicht auf Körperbau, Hautfarbe sowie körperliche oder geistige Einschränkungen, in Chats vorgehen. Wer eine solche Nachricht erhält, kann die Person melden. Wenn diese trotz Verwarnung weitermacht, wird sie aus der Community verbannt und aus der App gekickt. Ein wichtiger Schritt gegen Bodyshaming.

Ikea kauft Waldstück, um es zu schützen

Stand: 01.02.21

Immer mehr Unternehmen setzen sich als Ziel, nachhaltiger zu werden. So auch Ikea, der schwedische Möbelhausgigant. Damit der Wald im US-Bundesstaat Georgia nicht gerodet wird, hat die Ingka Group, größter Besitzer und Betreiber von Ikea-Filialen, 45 Quadratkilometer Land gekauft. Der Wald liege in der Nähe des Altamaha-Flussbetts, welches die Heimat von rund 350 Pflanzen- und Wildtierarten ist. „Es ist unsere Verantwortung mehr zu pflanzen als wir ernten“, sagte Krister Mattsson, der Geschäftsführer von Ingka Investments gegenüber CNN.

Tierisch gute Neuigkeiten

Stand: 02.02.21

ForscherInnen haben eine Blauwalgruppe im Indischen Ozean aufgespürt, die ihnen bislang unbekannt war. Bisher wusste man in diesem Gebiet nur von einer einzigen Blauwal-Population. Diese sei durch ihre einzigartigen Gesänge erkennbar. Die Gesänge der neu entdeckten Gruppe unterscheiden sich völlig, von denen der bekannten Population. Die ForscherInnen gehen davon aus, dass sich der Bestand der Tiere aufgrund der strengeren Fangquoten und Schutzzonen erholen konnte und zunächst im verborgenen größer wurde.

In Süd- und Westafrika kämpft man seit Jahren gegen Wilderei. Besonders oft fallen Nashörner den Wilderern zum Opfer. Daher haben sich zahlreiche Schutzprogramme etabliert, die die Breit- und Spitzmaulnashörner aktiv schützen. Nun wurde erneut bestätigt: Die Bemühungen tragen Früchte. Im sechsten Jahr in Folge ging die Anzahl, der von Wilderern getöteten Nashörner zurück. Dass die Anzahl getöteter Nashörner besonders im letzten Jahr verhältnismäßig gering war, sei auch auf Corona und die eingeschränkte Bewegungsfreiheit der Menschen zurückzuführen, sagt die südafrikanische Umweltministerin Barbara Creecy.

Das waren die Good News der letzten Woche:

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