Generation Aux – Ein Verein für ein lebendiges Augsburg will in den Stadtrat

Nächstes Jahr wird es wieder spannend, wenn Augsburg im Zuge der Kommunalwahlen seinen Stadtrat wählt. Neben den etablierten Parteien treten auch Gruppierungen wie der Verein „Generation Aux“ an.

Generation Aux – Ein Verein für ein lebendiges Augsburg will in den Stadtrat

„EINFACH machen, einfach MACHEN!“ – unter diesem Motto möchte der in diesem Jahr neugegründete Verein „Generation Aux e.V.“ die Zukunft der Stadt in die eigene Hand nehmen. Ein Verein für Augsburger, von Augsburgern wie sie es nennen. Die Mitglieder sind „Macher, Kreative, Voranbringer, Engagierer, Schaffer oder kurzum Vielfaltgestalter“ beziehungsweise „ein bunter Mix aus Augsburg-Lovers, die etwas bewegen wollen“. Um die 100 Köpfe zählt der Verein, darunter finden sich bekannte Namen wie der ehemalige Stadtjugendring-Vorsitzende Raphael Brandmiller, die Unternehmensgründer Christoph Steinle (August Gin) und Raimund Seibold (Boxbote), Gastronom Oliver Hüttenmüller (Kulperhütte) sowie der frühere Modular-Leiter Christoph Elwert.

Frischer Wind für die Politik

Politisch wollen sie ganz andere und vor allem neue Wege gehen. So verzichten sie beispielsweise komplett auf ein Wahlprogramm im herkömmlichen Sinne. Stattdessen würden sie sich auf konkrete Projekte konzentrieren. Im Bereich Verkehr wäre das in diesem Falle eine mögliche Mobilitäts-App. Weitere Projekte sind die Förderung einer nachhaltigen Gastronomie, ein Begegnungsraum für Gründer oder die Neukonzeptionierung des Stadtmarkts.

Bürgerschaftliches Engagement als Fokus

Ein Teil des Stadtrats zu werden sei nur eine Ausprägung des Engagements, denn die Generation Aux würde sich auch ohne Plätze in der Kommunalpolitik um ihre Projekte kümmern. Eine politische Teilhabe wäre dabei aber durchaus hilfreich, Augsburg nach den Vorstellungen des Vereins nach Vorne zu bringen. Die Zielsetzung ist, Politik aus dem Blickwinkel eines Start-up-Machers zu betrachten. Die Begründung: Manches gehe heute zu langsam und werde von Interessensgruppen gesteuert, statt pragmatisch und zügig angepackt zu werden.

Details zu den geplanten Projekten sollen im Dezember folgen, zusammen mit der Stadtratsliste des Vereins. Geplant sind 60 Kandidaten. Einen Oberbürgermeister-Kandidaten soll es nicht geben.

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