Gemüsekisten: Gemüse aus der Augsburger Region vor die Haustür

Gemüse- und Obstkisten mit Bio-Ware aus der Region werden immer beliebter. Wir haben euch ein paar Anbieter herausgesucht, die Bio-Gemüse zu euch nach Hause liefern.

Gemüsekisten: Gemüse aus der Augsburger Region vor die Haustür

Immer mehr Menschen ist es wichtig, Lebensmittel aus ihrer Region zu bekommen. Sie wollen Transportwege reduzieren und die landwirtschaftlichen Strukturen ihrer Heimat unterstützen. Über regionale Gemüsekisten rücken VerbraucherInnen und LandwirtInnen wieder enger zusammen und können sich und ihre Bedürfnisse wieder besser kennenlernen.

Wir stellen euch vier Anbieter von Gemüsekisten vor. Vielleicht ist ja ein Konzept dabei, dass euch besonders gut gefällt?

Rollende Gemüsekiste

Die Rollende Gemüsekiste ist euch sicher allen bekannt – Immerhin hat sie schon 25 erfolgreiche Jahre auf dem Buckel. Für viele vereint die rollende Gemüsekiste alles, wonach sie suchen: Regionales, biologisch erzeugtes Obst und Gemüse, das Wissen wo es herkommt und die bequeme Lieferung. Die KundInnen können im Online-Shop zwischen einigen verschiedenen Kisten wählen. So gibt es zum Beispiel die „Fit und Vital-Kiste“, die „Schnibbel-Box“, die „regionale Kiste“ oder das „Kombi-Paket“, mit jeweils unterschiedlichen Lebensmitteln. Alle Kisten gibt es in verschiedenen Größen. Über den Online-Shop kann der Bestellende unter den zur Auswahl stehenden Lebensmitteln wählen, was in seiner Kiste sein soll. Eine kleine Gemüse-Kiste für ein bis zwei Personen bekommt ihr für 15 Euro.

Solawi Augsburg

Die „Solawi“, kurz für Solidarische Landwirtschaft Augsburg, will kleinbäuerliche Strukturen fördern und Menschen mit gesundem, regionalem Gemüse versorgen. Aus teilnehmenden LandwirtInnen und KundInnen entsteht eine Gemeinschaft, die nicht von Profitorientierung, sondern von solidarischer Teilhabe geprägt ist.

Gemeinsam regionalen LandwirtInnen eine Existenzgrundlage bieten.

Träger der Solawi Augsburg ist der Weitwinkel e.V. Wenn ihr das Projekt unterstützen und regionales Gemüse beziehen wollt, meldet ihr euch als Mitglied an. Dann könnt ihr euch sogenannte „Ernteeinheiten“ erwerben, die für eine Person 53 Euro pro Monat kosten. Der Soli-Preis liegt bei 35 Euro. Einmal pro Woche könnt ihr eure Ernteeinheit an den Verteilerstellen der Solawi abholen.

Kohlkominat

Das Kohlkombinat Augsburg funktioniert ebenfalls nach dem Prinzip der solidarischen Landwirschaft. Im Vergleich zur Solawi Augsburg ist es nur kleiner. Das Gemüse kommt bislang von einem landwirtschaftlichen Betrieb in Augsburg Bärenkeller – vom Bioland-zertifizierte Hof von Armin Salzmann – und das Obst von zwei Streuobstwiesen. Weitere LandwirtInnen werden jedoch bald hinzukommen. Ein mal die Woche wird geernet und das frische Gemüse an die gewünschte Verteilerstelle gebracht, von wo aus ihr es abholen könnt. Der Beitrag beläuft sich auf 50 Euro. Für Alleinerziehende, Studierende und RenternInnen sind es 25 Euro.

Etepetete

Krummes schmeckt genauso gut.

„Etepetete“ hat sich zum Ziel gesetzt, dem Aussortieren von Gemüse und Obst, dass nicht der Norm entspricht, ein Ende zu bereiten. Sie arbeiten mit regionalen Bio-LandwirtInnen zusammen und vermarkten etwa zu groß geratene Kartoffeln und krumme Karotten – und das zum regulären Preis, damit der Bauer oder die Bäuerin angemessen bezahlt wird. Auch hier wählt ihr bequem im Online-Shop die Kiste eurer Wahl. Zum Beispiel die „Mix-Box Classic“ für 25,99 Euro mit saisonalem Obst und Gemüse für ein bis zwei Personen. Eure Box kommt am gewünschten Lieferdatum mit dem Paketboten zu euch vor die Haustür.

Truebenecker

Truebenecker hat seinen Sitz nicht in Augsburg, sondern in München und ist auf dem Viktualienmarkt mit einem Stand vertreten. Über UPS versenden sie deutschlandweit Bio-Gemüse und -Obst und im Raum München und Augsburg liefern sie persönlich.

Fair Trade Produkte aus Sizilien, Südamerika, Ostafrika und Thailand.

Der große Unterschied zur Solawi und der rollenden Gemüsekiste: Die Erzeuger kommen nicht ausschließlich aus der Region. Truebenecker arbeitet mit LandwirtInnen auf der ganzen Welt zusammen. Dabei wird auf biologischen Anbau und faire Bezahlung geachtet. Euer Vorteil: Anders als bei rein regionalen Gemüsekisten könnt ihr hier mit einer größeren Auswahl an exotischen Früchten rechnen. Auf der Webseite wählt ihr eure Wunschkiste aus – zum Beispiel die „Raw Veggie Box“ oder die „Obstbox Fruitlover“ und gebt gleich an, in welchem Turnus ihr die Box haben wollt: einmalig, wöchentlich, zweimal die Woche oder alle zwei Wochen. Die Boxen gibt es in zwei verschiedenen Größen. Die kleine „Raw Veggie Box“ bekommt ihr für 25 Euro.

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