Dieses Projekt hilft Ehrenamtlichen dabei, sich gegen Gewalt zu schützen

Das Projekt „Gemeinsam gegen Gewalt“ hilft dabei, Ehrenamtliche so zu schulen, dass sie deeskalierend wirken und sich selbst verteidigen können. Jetzt ist es für den „Helfende Hand“ Förderpreis nominiert.

Dieses Projekt hilft Ehrenamtlichen dabei, sich gegen Gewalt zu schützen

Als ehrenamtliche Hilfe hat man es in diesen schwierigen Zeiten nicht leicht. Sie tragen einen enormen Teil dazu bei, dass unsere Gesellschaft nicht nur funktioniert, sondern auch ein kleines bisschen besser wird. Dafür bekommen sie aber nicht nur viel zu wenig Anerkennung, sondern müssen auch oft mit komplizierten Situationen fertig werden, für die sie oft nicht ausgebildet sind. Aus diesem Grund wurde das Konzept „Gemeinsam gegen Gewalt“ entwickelt. Zielgruppe sind dabei alle Ehrenamtlichen der Einsatzdienste aller Mitgliedsverbände der Arbeitsgemeinschaft der Augsburger Hilfsorganisationen (also ASB, BRK, DLRG, JUH und MHD sowie als assoziiertes Mitglied da THW Augsburg).

So funktioniert das Projekt

Durch die zielgerichtete Schulung sollen Helferinnen und Helfer mit einfachen Maßnahmen und Verhaltensregeln gefährliche Auseinandersetzungen im Vorfeld effektiv vermeiden können und deeskalierend wirken oder durch Selbstbehauptung und leicht zu erlernende Selbstverteidigungstechniken ihre Chancen in einer solchen Situation deutlich verbessern. Es sollen aber auch weitere positive Synergieeffekte in Bezug auf das in Augsburg bereits gelebte, verbandsübergreifende „Wir-Gefühl“ erzielt werden, das objektiv allen einzelnen Verbänden in der Region Augsburg seit vielen Jahren immer wieder deutliche Vorteile bringt und das Ehrenamt insbesondere im Einsatz schlagkräftiger gemacht hat.

Alle Ehrenamtlichen sollen geschult werden

Als kompetenter Partner für die praktische Umsetzung konnte der Polizeisportverein Augsburg gewonnen werden. Im Jahr 2018 sind im Pilotversuch (die gesamten Kosten trägt die ARGE HiOrg Augsburg) derzeit weitere zwei Kursangebote ausgeschrieben, ein Kurs hat bereits mit Ehrenamtlichen verschiedener Hilfsorganisationen erfolgreich stattgefunden. Im Optimalfall sollen in den kommenden Jahren alle betroffenen Ehrenamtlichen - immer in "gemischter" Zusammensetzung - entsprechend geschult werden und die (externen) Kosten durch die HiOrgs respektive die ARGE übernommen werden.

Konzept wird nun belohnt

Der Erfolg und die Notwendigkeit des „Gemeinsam gegen Gewalt“ Projektes zeigt sich auch darin, dass es für den „Helfende Hand“ Förderpreis in der Kategorie „Innovative Konzepte“ nominiert wurde. Nicht nur wir sind begeisterte Unterstützer, sondern auch andere Augsburger Prominenz:

Bis November könnt ihr für „Gemeinsam gegen Gewalt“ hier abstimmen und dafür sorgen, dass ehrenamtliches Engagement nicht nur mehr anerkannt wird, sondern auch für die Zukunft besser gerüstet ist.

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