So ist der Stand beim Gaswerksareal

Die Bauarbeiten beim Gaswerksareal laufen auf Hochtouren. Wir haben den aktuellen Stand für Dich.

So ist der Stand beim Gaswerksareal

Am Augsburger Gaswerksgelände in Oberhausen geht es trotz Corona-Pause mit den Bauarbeiten zügig voran. Nachdem alle Veranstaltungen auf dem Gelände bis auf Weiteres abgesagt sind, nutzen die Stadtwerke Augsburg als Eigentümer die Zeit, um die Grünflächen frühlingsfit zu machen.

Biergarten am Restaurant Ofenhaus

Bis zum 1. Mai ist der Biergarten am Restaurant Ofenhaus fertig. Hier wurden Dachplatanen gepflanzt, die in der Freiluftgastronomie künftig Schatten spenden werden. Außerdem werden die Grünanlagen neugestaltet und etliche Flächen erhalten ein neues Pflaster. Alle Arbeiten am Gaswerk werden in enger Zusammenarbeit mit dem Denkmalschutz und dem Landschaftspflegeverband umgesetzt.

Biotop für Insekten und Tiere

Es folgt die Sanierung der Grünflächen. Sie werden umgegraben und hergerichtet, dass hier Insekten vielfältige Nahrung finden. Im Rahmen des Projekts „Insekten.Vielfalt.Augsburg“ des Landschaftspflegeverbands der Stadt Augsburg entsteht eine Magerwiesenfläche als Biotop für Insekten und Tiere. Aber auch Besucher sollen sich hier wohlfühlen. Die Obstwiesen nahe der Teleskopgasbehälter verwandeln sich in eine Liegewiese für Erholungssuchende. Bis Anfang 2021 sollen die Bauarbeiten hier abgeschlossen sein.

Räume für Künstler und Kreative

Das nächste Großprojekt auf dem Gaswerksareal ist die Sanierung des sogenannten Reinigergebäudes. Die Arbeiten haben hier bereits begonnen. Auf rund 2.500 Quadratmetern entstehen auf vier Ebenen Räume für Künstler und Kreative. Im Kühlergebäude starten ebenfalls die Bauarbeiten. Es wird zu einer Multifunktions-Eventfläche entwickelt. Beim großen Scheibengasbehälter wird im Außenbereich der Sockel saniert. Eine Machbarkeitsstudie soll zeigen, für welche Nutzung der Kellerbereich und der Innenraum des großen Scheibengasbehälters geeignet sind.

Die swa arbeiten gemeinsam mit der Stadt Augsburg an der Entwicklung des Geländes hin zu einem Zentrum für Kultur und Kreativwirtschaft. Im vergangenen Jahr sind bereits das Staatstheater mit der brechtbühne und die Gastronomie ins Ofenhaus sowie rund 60 Künstler vom Reese-Gelände auf das Gaswerksareal gezogen.

Räume für junge Unternehmer

In diesem Jahr werden bereits die ersten Start-ups in die Direktorenvilla einziehen. Im Portalgebäude werden im kommenden Jahr weitere 1000 Quadratmeter für Start-ups und Kreative erschlossen.

Logo