Frauen*streikkomitee lädt zur Demo

Das Augsburger Frauen*streikkomitee fordert alle Frauen*, Inter-, Trans-, nicht-binären und queeren Menschen auf, ihre Stimme zu erheben und ihre eigenen Forderungen zu äußern.

Frauen*streikkomitee lädt zur Demo

Das Augsburger Frauen*streikkomitee hat eine ganz klare Botschaft: „Wir wollen nicht länger die Mehrheit der unbezahlten und unterbezahlten Sorgetätigkeiten machen! Wir wollen nicht länger (nur) kochen, putzen und aufräumen. Wir wollen nicht länger weniger Lohn für die gleiche Arbeit bekommen. Wir streiken. Unbezahlte und unterbezahlte Arbeit muss gesellschaftlich anerkannt werden. Wir fordern einen grundsätzlichen gesellschaftlichen Wandel, damit keine von uns ausgebeutet und unterdrückt wird!“

Aus diesem Grund lädt die Organisation am 8. März zum Frauen*streik 2020, den sie mit einer Demo und Kundgebung sichtbar machen wollen. Die Themen dabei sind vielfältig. Dass Komitee fordert, dass Sorgetätigkeiten (also Hausarbeit, Kinder erziehen etc.), die immer noch hauptsächlich von Frauen* verrichtet werden, gesellschaftlich anerkannt und sichtbar gemacht werden. Natürlich auch, dass Frauen* gerecht und gleich bezahlt werden. Außerdem sind sie für die Abschaffung der §218 und §219a, die Schwangerschaftsabbrüche kriminalisieren und kämpfen gegen sexualisierte Gewalt.

Das Frauen*streikkomitee hat sich vor ca. 1,5 Jahren nach spanischem Vorbild gegründet, wo am 8. März 2018 um die 5 Millionen Menschen gestreikt haben. Letztes Jahr haben sie dann auch ein Augsburger Streik-Pendant zum ersten Mal organisiert, zu dem 500 Leute kamen. Dieses Jahr findet die Aktion von 14-17 Uhr am Moritzplatz statt.

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