7 First World Problems eines waschechten Augsburgers

Auch wenn Augsburg für uns die schönste Stadt der Welt ist, gibt es da so einige Probleme, die nur die Einwohner kennen.

7 First World Problems eines waschechten Augsburgers

Lauft ihr nicht auch manchmal durch die Stadt und beschwert euch über Dinge, die im Prinzip gar nicht so schlimm sind? Ja, so geht es vielen. Trotz all der Vorteile, die Augsburg mit sich bringt, wie die gesunde Mischung aus bebauten Grundstücken und Grünflächen, die alte, aber bewundernswerte Architektur und die tollen Verbindungen der öffentlichen Verkehrsmittel, gibt es so manches, das uns nervt. Über diese First World Problems haben wohl schon einige nachgedacht:

  1. „Uhh, der Kö ist ja mal wieder gut besucht. Hoffentlich läuft mir nicht jemand zufällig über den Weg, den ich kenne.“

    Und dann stehst du in aller Früh beim Königsplatz, komplett übermüdet, motivationslos und mit Kopfhörern im Ohr. Du schaust durch die Gegend und du siehst einen alten Schulfreund, der dir zuwinkt. Du reißt dich mit aller Kraft zusammen, lächelst und führst eine Unterhaltung, die ungefähr so sinnvoll ist, wie die Gabel in der Suppe.

  2. „Die alte Kantine war viel besser.“

    Nach so vielen schönen Jahren, wurde die Kantine beim Kulturpark West geschlossen und am Kö wiedereröffnet. Das hat wohl keinem so recht gefallen. Der einzige Vorteil ist, dass du nach dem Clubbesuch schnell nachhause kommst. Naja, wir können schon froh sein, wenn die Clubs nach Corona überhaupt wieder aufmachen können.

  3. „Ja, super in der Innenstadt zu wohnen. Du kannst dort alles kaufen, außer herkömmliche Lebensmittel.“

    Der Traum einer Altstadtwohnung wird wahr: Du findest ein gemütliches Plätzchen, perfekte Lage und nicht zu teuer. Doch dann steht der erste Großeinkauf an. Ähm ja und wie soll das funktionieren, wenn in manchen… nein, sogar in den meisten Teilen der Stadt kein Auto gefahren werden darf? Da heißt es nur Rucksack packen und los geht die Reise.

  4. „Oh Gott, ich muss mich beeilen. Nur noch fünf Minuten, dann fährt die letzte Tram für heute.“

    Ja, die Verbindungen der Öffentlichen sind ziemlich gut. Wenn aber unter der Woche um circa Mitternacht die letzte Tram oder der letzte Bus fährt, ist das schon nervig. Meine Güte, wir leben im 21. Jahrhundert. Sogar McDonalds hat fast 24/7 geöffnet. Aber das ist typisch Bayern, siehe auch die Öffnungszeiten von anderen Geschäften.

  5. „Die Wohnungen sind so überteuert und das Einzige, was du findest, ist ein WG-Zimmer mit irgendwelchen Kiffern.“

    For real: Die WGs in Augsburg bestehen meist aus Hippies, BWL-Studenten und erfolgslosen Künstlern. Wenn du dann wiederum eine Wohnung ganz für dich alleine haben willst, ist diese meist überteuert oder schaut aus, als hätte dort ein Messie gehaust. Aber immerhin ist die Wohnungssuche hier nicht so erfolgslos wie beispielsweise in München.

  6. „Na klar geht unter der Woche nichts.“

    Damals, in der Zeit vor der Corona-Pandemie, war unter der Woche immer tote Hose in Bars. Die Clubs hatten sowieso geschlossen. Donnerstag war die Ausnahme, da an diesem Tag immer viele Studenten um die Häuser ziehen. Aber sonst erinnert das Leben in Augsburg eher an ein Leben in einem kleinen Dorf. Aber naja, das gehört eben dazu.

  7. „Die Ampel schaff ich noch.“ *rennt*… „Na super, jetzt muss ich fünf Minuten auf grün warten.“

    Wenn du es eilig hast, weil du die Tram oder den Zug erwischen willst, schaltet die Ampel am Roten Tor doch absichtlich auf Rot. Dann stehst du da, völlig verzweifelt mit dem Drang, einfach loszulaufen und eventuell überfahren zu werden. Aber wie heißt es so schön? No risk, no fun. Nein, jetzt ernsthaft. Solche Ampeln gibt es in ganz Augsburg.

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