Zwischen Planeten und Beats: Wie das ZUMA Festival in nur drei Monaten entsteht | Aktuelle Nachrichten und Informationen

Mit gerade einmal 22 Jahren stellt Jennifer Mair in nur drei Monaten ein eigenes Festival auf die Beine. „ZUMA“ heißt das Event, das mit einer kreativen Storyline Besucher in eine andere Welt entführen soll. Stattfinden wird das Festival am 18. Juli.

Zwischen Planeten und Beats: Wie das ZUMA Festival in nur drei Monaten entsteht

Für Jennifer Mair ist ein Herzensprojekt gestartet. Jede Sekunde ihrer Freizeit steckt sie aktuell in die Organisation des Festivals in Zusmarshausen, das sie in nur drei Monaten auf die Beine stellen möchte. „Es gibt eigentlich keine Pause, denn über die Planung kann man immer nachdenken“, sagt Jennifer. Doch Stress verspürt die 22-Jährige nicht. Denn die größten Herausforderungen sind bereits geschafft.

Eine alte Bekannte in der Eventszene

Jennifer ist in der Festivalszene kein neues Gesicht, denn als hauptberufliche Eventmanagerin konnte sie bereits einiges an Erfahrung sammeln. Vor einigen Jahren gründete sie das DJ-Netzwerk „Raveport“, kurze Zeit später zudem das Veranstalterkollektiv „Glow Unit“. Letzteres steht auch hinter verschiedenen Veranstaltungen wie „Planet Unknown“ und „Jungle Rave“ in Augsburger Clubs. In der Festivalleitung war Jennifer bereits bei verschiedenen Events in München aktiv.

Drei Monate Zeit für die Organisation

Die Idee eines Festivals in Zusmarshausen beschäftigte die 22-Jährige schon länger. Bereits im vergangenen Jahr hatte sie sich auf die Suche nach einem geeigneten Grundstück begeben – musste damals allerdings mehrere Absagen hinnehmen. Doch Aufgeben war für sie keine Option: „Ich konnte die Idee einfach nicht aus dem Kopf bekommen.“ Ihr Chef aus der Kneipe Heuboden brachte dann eine neue Möglichkeit ins Spiel: den Festplatz in Zusmarshausen. Jennifer stellte den Antrag an die Stadt und erhielt schließlich die Zusage. Allerdings kam die Nachricht erst Mitte April dieses Jahres; damit blieb nur ein Zeitraum von rund drei Monaten für die Organisation des Festivals. Was andere als unmöglich bezeichneten, nahm Jennifer als persönliche Herausforderung an und startete mit der Planung. „Wenn man die Dinge immer hinauszögert, dann macht man es nie“, erklärt sie. Entscheidend sei nicht die Zeit, sondern wie konsequent man sich dransetze.

Lokale Künstler und kreative Angebote

Die Hauptorganisation liegt in Jennifers Händen, trotzdem ist sie mit der Planung nicht allein. Durch ihre langjährige Arbeit in der Eventszene kann sie sich über vielseitige Unterstützung freuen. Der HeiDi‘s Club sowie die Pilskneipe Heuboden helfen an der Bar, DJs von Raveport gestalten einen Teil des Line-ups und das Team von Glow Unit unterstützt sie bei der Organisation. Das Konzept steht bereits: Geplant sind zwei Stages – eine für Boiler Underground sowie eine für Mainstream und Techno. Auch der Großteil des Line-ups ist schon bekannt. Neben den Headlinern sollen dabei auch kleinere und lokale Künstler eine Bühne bekommen. „Da gibt es so viele echt krasse Talente“, freut sich Jennifer. Zu den Künstlern zählen unter anderem Senøx, Rixxz, Michael Galster und TBJ. Zudem soll es noch weitere kreative Angebote geben, darunter einen Tattoo- sowie einen Bastelstand.

„ZUMA“ als eigene Festivalwelt

Der Name des Festivals stammt von DJ und Grafikdesigner Paul, der Jennifer bei den Vorbereitungen unterstützt. „Ich fand den Vorschlag von Anfang an cool“, erzählt die Leiterin. Darauf aufbauend entwickelte sie zusätzlich eine eigene Storyline, die das Festival begleiten soll. „ZUMA soll das Universum sein“, erklärt Jennifer. Die Bühnen bilden dabei einzelne Planeten ab, entsprechend wird auch das Design gestaltet. Damit soll das Festival für einen Tag in eine andere Welt einladen.

Vorfreude auf den Festivalstart

Die Festivalvorbereitungen laufen also bereits auf Hochtouren und Jennifer konnte schon viel positives Feedback sammeln. „Ich habe von vielen gehört, dass sie echt Lust auf das Festival haben“, freut sich die 22-Jährige. Auch ihr selbst gebe das viel zurück, da sie Menschen zusammenbringen möchte. Tickets für das Festival können bereits im Vorverkauf erworben werden, für spontane Besucher wird es zudem eine Abendkasse vor Ort geben.