Neue Regeln für die Maxstraße und die Innenstadt: Das müsst ihr wissen

Die Maximilianstraße ist ein beliebter Ort für Feiernde. Weil es dort am vergangenen Wochenende aber nicht immer friedlich blieb, hat die Stadt Augsburg nun verschärfte Regeln aufgestellt.

Neue Regeln für die Maxstraße und die Innenstadt: Das müsst ihr wissen

Was war am Wochenende los?

In der Nacht von Samstag auf Sonntag war nicht nur der Andrang auf der Augsburger Maximilianstraße sehr groß – es kam auch zu Gewaltausschreitungen. Laut der Stadt Augsburg wurde vielfach gegen die geltenden Regelungen verstoßen. Zudem seien Polizei und Ordnungsdienst wegen „tätlicher Übergriffe stark gefordert“ gewesen.

Die Konsequenzen: Kontrollen und Alkohol-Abgabe-Verbot

„Es darf nicht sein, dass einige wenige in aggressiver Stimmung den Abend von so vielen leichtfertig aufs Spiel setzen, die sich vorbildlich an die Regelungen halten“, sagt Augsburgs Oberbürgermeisterin Eva Weber zu den Vorkommnissen. Die Stadt Augsburg und die Polizei haben sich daher darauf geeinigt, das Sicherheitskonzept des Stadtsommers 2021 zu verschärfen.

Alkoholabgabe- und Glasflaschenverbot in der Innenstadt

Eine Einschränkung des To-Go-Verkaufs von offenen alkoholischen Getränken gab es im Innenstadt-Gebiet bereits. Diese wird nun verschärft und ab Freitag, den 18. Juli, immer donnerstags bis samstags bereits ab 22 Uhr gelten (zuvor galt es ab 24 Uhr). Zudem wird das Glasflaschenflaschenverbot ausgeweitet: Es gilt nun auch für die Ludwigstraße und – wie bereits zuvor – von 19 Uhr bis 5 Uhr morgens.

Außerdem kündigen Polizei und Ordnungsbehörde verstärkte Kontrollen, inklusive Taschenkontrollen an. Als Verstärkung wird ein privater Sicherheitsdienst im Einsatz sein, der besonders auf das Glasverbot achtet.

Sperrung von Maximilian- und Ludwigstraße für den Verkehr

Donnerstags, freitags, samstags und an Vorabenden von Feiertagen wird die Maximilianstraße von 20.30 Uhr bis 6 Uhr für den Verkehr gesperrt. Gleiches gilt für die Ludwigstraße von 20.30 bis 1.30 Uhr.

Friedliches Feiern ist weiterhin erlaubt

Polizeivizepräsident Markus Trebes betont, dass die Polizei „keine Spielverderber“ sein möchten. Allerdings sei es wichtig für einen friedlichen Aufenthalt aller zu sorgen und eine Gefährdung durch Einzelne, die „Sonderrechte in Anspruch nehmen“ zu unterbinden.

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