Fastenzeit – Auf was kannst Du verzichten?

Vom 26. Februar bis zum 09. April fasten Christen traditionell. Können auch wir etwas von der Zeit des Verzichts in unseren Alltag aufnehmen?

Fastenzeit – Auf was kannst Du verzichten?

40 Tage Buße tun, viel beten und vor allem: auf etwas Ungesundes oder Schlechtes verzichten, was einem schwer fällt – so sieht die Fastenzeit es vor, die am 26. Februar begonnen hat. Doch auch wenn Du den Startschuss verpasst hast, fürs Fasten ist es nie zu spät. Lass Dich inspirieren, welche abgewandelten Formen der religiösen Tradition sich auch in den ungläubigen Alltag integrieren lassen.

Fasten für die Umwelt

Auf Fleisch und/oder Milchprodukte verzichten

Zu vegetarischen oder veganen Alternativen greifen oder das Lieblingsgericht einfach ohne Speck oder Sahne zubereiten. Nutz die 40 Tage doch, um an einer neuen Ernährungsweise Gefallen zu finden.

Aufs Auto verzichten

In der Zeit vor Ostern bleibt die Sonne uns immer länger erhalten und auch die Handschuhe können wir langsam wegpacken. Warum also nicht das Auto in der Garage lassen und auf den Drahtesel schwingen? Auch Dein Ausdauervermögen wird es Dir danken.

Plastik fasten

Loses Gemüse in den Stoffbeutel stecken und öfter Mal bei Ruta Natur vorbeischauen. Ein plastikfreier Einkauf gelingt nicht sofort, aber der Wille zählt und nie war der Zeitpunkt günstiger als jetzt sofort ins Plastikfasten einzusteigen.

Fasten für die Gesundheit

Kaffee fasten

Gelbe Zähne, Abhängigkeit und innere Unruhe – so gut eine Tasse Kaffee auch schmecken mag, wirklich gesund ist das koffeinhaltige Getränk nicht. Um während der Fastenzeit vom braunen Süchtigmacher loszukommen, kannst Du Dich an Guarana gewöhnen.

MakeUp fasten

Auch wenn viele von uns denken, dass sie ohne MakeUp gar nicht mehr aus dem Haus gehen können: Schwachsinn. Schon nach wenigen Tagen ohne porenverstopfende Abdeckstifte und Concealer kann Deine Haut strahlen. Wie sieht sie dann nur nach 40 Tagen ohne MakeUp aus?

Alkohol fasten

Bier, Wein oder sogar harter Alkohol tun dem Körper alles andere als gut. Ein schlimmer Kater am nächsten Morgen dürfte hierfür Beweis genug sein. Dem Körper nach der anstrengenden Glühweinzeit endlich eine Alkoholpause zu gönnen, wäre also mehr als plausibel.

Zucker fasten

Eine sehr verbreitete Fastenmethode: Auf Süßkram verzichten. Weg mit Schokolade, Gummibärchen und auch Getränken, die Zucker enthalten. Dein Körper wird sich bedanken.

Fasten für die Psyche

Social Media Detox

Einen Zeit-Timer für verschiedene Verwendungszeiten von Instagram und Facebook einstellen oder das Smartphone ab einer bestimmten Uhrzeit konsequent in den Flugmodus versetzen. Nichts bringt Menschen in der heutigen Zeit wohl solchen Stress, wie die ständige Erreichbarkeit und der allgegenwärtige Vergleich mit Bildern anderer. Lass’ bis Ostern einfach mal Dein echtes Leben zum Zug kommen.

Fernseh-/Netflixverzicht

Während dem Essen, vor dem Schlafengehen oder in der Bahn blicken wir gebannt auf einen Bildschirm auf dem die zigste Folge irgendeiner unwichtigen Serie dahinflimmert. Interessante Bücher, die wir immer schon einmal lesen wollten, stapeln sich neben dem Nachttisch. Schluss damit. Verzichte 40 Tage auf Fernsehen, Netflix und Co. und Du wirst überrascht sein, wie schnell Dein Lesestapel schrumpft.

Konsumverzicht

Es bricht nicht zum ersten Mal in Deinem Leben der Frühling aus. Du bist vorbereitet, hast genügend Übergangsjacken in Deinem Schrank und brauchst sicherlich auch kein neues Dirndl für den Osterplärrer. Versuch die Shoppingsucht in den Griff zu bekommen und Dir 40 Tage lang nichts Materielles, was Dich für ganze zwei Tage glücklich machen wird, zu gönnen. Und nein, eine neue Jeans brauchst Du nicht zum Überleben.

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