Augsburger Facts für gute Laune: Wisst ihr alles über die Stadt?

Denkt ihr, ihr wisst alles über Augsburg? Wir stellen euer Wissen auf die Probe. Hier sind fünf Gute-Laune-Fakten über die Fuggerstadt.

Augsburger Facts für gute Laune: Wisst ihr alles über die Stadt?

Augsburg ist reich an Kultur und Sehenswürdigkeiten. Aber kennt ihr Augsburg wirklich so gut, wie ihr glaubt? Hier sind fünf Fakten über die Fuggerstadt, die für gute Laune sorgen.

Top das, Venedig

Die italienische Lagunenstadt Venedig ist allemal ein Besuch wert: Sie überzeugt mit ihrem einzigartigen Flair und die Gebäude, die von Stelzen und Holzpfählen getragen werden, sind allesamt ein Hingucker. Etliche Kanäle fließen durch die Stadt und Brücken dienen den BewohnerInnen als auch den TouristInnen als Überwege. Doch in diesem Punkt ist Augsburg weit überlegen: Die Fuggerstadt hat mit ihren Brunnenbächen, Lech- und Wertachkanälen längere Kanäle. Außerdem gibt es hier mehr Brücken: Während Venedig rund 400 Brücken besitzt, zieren in Augsburg derzeit etwa 530 Stück die Stadt.

Bompeln für Smombies

Auf der Straße sind immer mehr Menschen zu sehen, die auf ihr Smartphone starren und dabei nicht auf den Verkehr achten: Die sogenannten Smombies. Da sie somit ein Verkehrsrisiko sind, wollte die Stadt Augsburg entgegenwirken, und zwar mit Bompeln, die Abkürzung für Bodenampeln. Die Ampeln an zwei Straßenbahnkreuzungen sind auf dem Boden platziert, weil Menschen, die ein Smartphone in der Hand haben, tendenziell eher auf den Boden schauen. Rote LED-Blinklichter an der Haltestelle Haunstetter Straße und am Überweg in der Von-Parseval-Straße sollen signalisieren, dass sie halten müssen.

Straßennamen nach der Puppenkiste

Seit 1948 finden in der Augsburger Puppenkiste Aufführungen statt. Mit ihren Fernsehproduktionen wie Jim Knopf erlangte das Marionettentheater bundesweite Bekanntheit. Vor zwei Jahren gingen sie noch weiter: In Augsburg-Lechhausen wurden Straßen und Wege in einem neuentstandenen Wohngebiet nach Figuren und Orten aus den Geschichten der Puppenkiste benannt. So erhielten drei Straßen die Namen „Jim-Knopf-Straße“, „Lummerlandstraße“ und „Urmelstraße“. Sieben Wohnwege heißen „Apfelsternweg“, „Emmaweg“, „Löweweg“, „Lukasweg“, „Mikeschweg“, „Muminweg“ und „Nepomukweg“.

Bertolt liebt den Plärrer

Ob in der Schule, in Vorlesungen oder bei Veranstaltungen – der ein oder andere hat schon einmal etwas über Bertolt Brecht gehört. Der gebürtige Augsburger war nicht nur ein berühmter Lyriker, Dramatiker und Librettist, sondern auch ein Fan des Plärrers. Obwohl er nicht viel von Augsburg gehalten haben soll (Zitat: „Das Beste an Augsburg ist der Zug nach München.“), fand er das größte Volksfests Schwabens so faszinierend, dass er 1917 das „Plärrerlied“ verfasste. Es handelt sich hierbei um ein kurzes Gedicht über die verschiedenen Ereignisse, die sich zur Zeit von Bertolt Brecht an jenem Ort zutragen haben.

Die erste Strophe:

„Der Frühling sprang durch den Reifen / Des Himmels auf grünen Plan / Da kam mit Orgeln und Pfeifen / Der Plärrer bunt heran“

Legende vom Bäckermeister

In Augsburg gibt es eine Skulptur, die zur Erinnerung an einen mutigen Augsburger Bäckermeister gebaut worden sein soll. Im Dreißigjährigen Krieg belagerten kaiserlich-katholische Truppen die Stadt und behinderten somit die Versorgung. Dadurch litten die AugsburgerInnen an Hunger. Die Legende besagt, dass der Augsburger Bäcker Konrad Hacker Brot aus Sägemehl backte, er auf die Stadtmauer kletterte und es hinüberwarf. Daraufhin verloren die kaiserlichen Truppen den Glauben daran, die EinwohnerInnen aushungern zu können und zogen sich zurück. Die Skulptur findet ihr bei der Stadtmauer.

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