Gin und weg: Probetrinken zwischen Relikten und neuen Aromen mit August Gin

Am Samstag konnte man im Römischen Museum am Zeugplatz inmitten altehrwürdiger Überbleibsel längst vergangener Zeiten ausnahmsweise etwas komplett Neues probieren und genießen.

Gin und weg: Probetrinken zwischen Relikten und neuen Aromen mit August Gin

Das Team des komplett regional hergestellten August Gins hatte zur exklusiven Produktvorstellung zweier neuer Kreationen geladen – die selbstverständlich auch verkostet werden durften!

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Wo man sonst alles über die Vergangenheit unseres geliebten Augsburgs zur Römerzeit herausfinden kann, dass vor über 2000 Jahren hier am Lech als Siedlung Augusta Vindelicorum angefangen hat, konnte man den Schöpfern des August Gins viele spannende Fakten zur Geschichte des Trendgetränks entlocken. So soll es früher den sogenannten „Schießpulvertest“ gegeben haben, der für verschiedene Messungen benutzt wurde. Um zu prüfen, ob der Gin, den die Seefahrer kauften, auch die richtige Qualität besaß, wurde er mit Schwarzpulver versetzt und angezündet. Entflammte dieser, besaß er mindestens 57% Alkohol und entsprach damit den Gütekriterien. War der Gin jedoch gestreckt oder schlecht hergestellt, war der Alkoholgehalt niedriger und es passierte nichts.

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Dieser Test erwies sich aber auch noch auf andere Weise als praktisch: Da der Gin nur für die Offiziere und andere höherrangige Mitglieder einer Schiffsbesatzung bestimmt war, machten sich die Matrosen öfters über die verbotene Fracht her und um nicht aufzufallen, füllten sie die fehlende Menge mit Wasser in den Fässern wieder auf – schließlich sind beide Flüssigkeiten durchsichtig. Wollte man nun testen, ob sich jemand am Gin vergriffen und ihn gestreckt hat, konnte man auch hier mit dem Schießpulvertest Klarheit schaffen. Clever!

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Um zu erkennen, dass es sich bei den zwei neuen Geschmacksrichtungen des August Gins um exquisite Produkte handelte, brauchte man am Samstag aber keinen solch antiquierten Test. Es reichten die eigenen Geschmacksnerven, die dann auch gleich ordentlich verwöhnt wurden. Egal ob als Klassiker mit Tonic oder Teil von wohlklingenden Kreationen wie „August Mule“, „Negroni“ oder „Rosmario“ – das Augsburger Heimprodukt kann sich sehen und vor allem schmecken lassen.

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Doch was macht die beiden neuen Sorten, die nun das Sortiment neben dem klassischen August Gin erweitern, so besonders? Der neue „Navy Strength“ Gin schlägt die Brücke zur maritimen Vergangenheit des Getränks und macht seinem Namen alle Ehre. Er ist im Grunde eine „härtere“ – sprich: hochprozentigere – Version des bisherigen Klassikers. Der „Bimus“ hingegen geht einen vollkommen neuen Weg. Mit einem Hauch von Lorbeer hebt sich diese Variante deutlich vom bisherigen „August“-Geschmack ab und gibt ihm eine wunderbar fruchtige Note.

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Mit Seefahrer-Stärke und der Kraft der Pflanze, die schon die Köpfe von Kaisern wie Augustus geziert hat, macht der August Gin den nächsten Schritt, die Welt der Spirituosen zu erobern. Und inmitten der Relikte der Vergangenheit konnten die anwesenden Probekoster erahnen, dass dieser Siegeszug eine strahlende Zukunft vor sich haben könnte. Wir waren jedenfalls Gin und weg.

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