Amerika: Der Traum vom Einhorn und die Erlaubnis der Behörde

Wanted! Die Zusage des Veterinäramts hat die 12-jährige Madeline aus Los Angeles bereits – jetzt fehlt nur noch das Einhorn selbst.

Amerika: Der Traum vom Einhorn und die Erlaubnis der Behörde

Welches Kind sehnt sich nicht nach einem Einhorn als Haustier? Ob weiß oder pink – Hauptsache flauschig sollte es sein und natürlich mit viel Glitzer bestäubt. Die kleine Madeline nimmt diesen Traum sehr ernst und stellte deshalb einen Antrag an das Amt für Tierpflege und Kontrolle in Los Angeles – mit Erfolg. Sie erhielt eine Erlaubnis für die Haltung des Fabelwesens, allerdings nur unter tierisch strengen Auflagen.

Ein Kind ergreift Initiative

Alles fing an, als die 12-jährige Madeline im November einen kurzen, knackigen Brief an die Behörde schrieb: „Lieber L.A. County, ich hätte gerne Ihre Genehmigung, ob ich in meinem Garten ein Einhorn haben kann, wenn ich eins finden kann.“ Tatsächlich reagierte Marcia Mayeda, Direktorin des Bezirksamts für Tierpflege und Kontrolle, auf diese Anfrage höchstpersönlich. Laut welt.de schickte sie daraufhin ein Schreiben zurück, dem sie eine rosafarbene Metallplakette in Herzform mit der Aufschrift „Dauerhafte Einhorn-Lizenz“ beifügte. Obendrauf gab es sogar noch ein flauschiges Einhorn-Kuscheltier mit pinkfarbenen Ohren, lila Hufen und einem silbernen Horn für die Übergangszeit, bis die junge Dame ein richtiges Einhorn gefunden habe.

Fabelhafte Auflagen der Behörde

Die Einhorn-Lizenz unterliege dabei laut Veterinäramt allerdings strengen Auflagen: Das Einhorn brauche Zugang zu Sonnenlicht, Mondstrahlen und Regenbögen. Es sei mindestens einmal die Woche mit seiner Lieblingsspeise, nämlich Wassermelone, zu füttern. Sein Horn müsse außerdem mindestens einmal im Monat mit einem weichen Tuch poliert werden und jeglicher Glitzer, der zum Einsatz komme, müsse ungiftig sowie biologisch abbaubar sein.

Doch die Vertreter:innen des Amts sind sich sicher, dass ein solches Fabeltier bei Madeline gut aufgehoben wäre. Immerhin zeige die Tatsache, dass die Kleine schon vorab um Erlaubnis gefragt hatte ihren „Sinn für verantwortungsbewusste Tierhaltung“. Die Behörde postete Bilder von dem Schriftwechsel, der Lizenz sowie dem Stofftier in den sozialen Medien.

Logo