E-Mobilität: 5 Tipps für das perfekte Erlebnis

Alles dreht sich um E-Mobility. Auch in Augsburg ist das Fahren von E-Autos oder Fahrrädern längst kein Problem mehr. Wir haben 5 Tipps für euch, damit ihr ein perfektes Erlebnis genießen könnt.

E-Mobilität: 5 Tipps für das perfekte Erlebnis

Das richtige Modell

Wenn ihr noch kein E-Auto besitzt, dann stellt sich natürlich zunächst die Frage, welches Modell das Richtige für euch ist. Das Angebot ist inzwischen wirklich groß, was die Wahl nicht gerade leichter macht. Wir haben uns mal umgehört und euch eine kleine Auswahl wirklich überzeugender Modelle herausgesucht.

Wer auf der Suche nach der günstigsten Lösung ist, sollte sich unbedingt den Renault Twizy, den Citroën Berlingo Electric oder den eGo Life ansehen. Im Basispreis reicht die Preisspanne von rund 8.000 bis 20.000 Euro und bietet so ernsthafte Alternativen für den „kleineren“ Geldbeutel.

Wenn für euch Nachhaltigkeit groß geschrieben wird, haben wir noch einen echten Insider-Tipp. Der Sion vom Münchner Startup wird nicht nur mit Strom betrieben, sondern hat auf dem Gehäuse zusätzlich Solarzellen integriert. Das Auto ist in der Theorie bei ausreichend Sonnenergie also im Stande sich selbst aufzuladen. Statt einem klassischen Feinstaubfilter wird übrigens ganz natürlich ein spezielles Moos verwendet.

Ihr seid regelmäßig und lange auf den Straßen und für euch zählt in erster Linie die Reichweite? Dann wird euch der Hyunday Nexo mit seinen satten 800 Km Reichweite ins Staunen versetzen. Auch das Tesla Model 3 Long-Range legt, wie der Name bereits erahnen lässt, beachtliche 560 Km zurück.

Bestimmt gibt es auch so einige Liebhaber und Adrenalin Junkies unter euch, für die ein Auto mehr ist als nur ein Mittel, um von A nach B zu kommen. Natürlich haben wir uns also auch mal angesehen, welche Modelle die größten Zahlen auf den Tacho zaubern. Der Tesla Model S versetzt euch mit 225 km/h Höchstgeschwindigkeit und 332 PS ins Träumen. Für 73.170 Euro im Basispreis ist das aber natürlich keine Option für jedermann. Der Jaguar I-Pace kommt auf 200 Km/h in der Höchstgeschwindigkeit und bietet euch sportliche 400 PS. Auch hier befinden wir uns mit 77.850 Euro in der gehobenen Preisklasse.

Einen guten Kompromiss aus Preis und Leistung scheint übrigens der BMW i3 zu sein. Er überzeugt im Basispreis mit 37.550 Euro und platziert sich dabei mit rund 300 Km Reichweite deutlich über dem Durchschnitt in diesem Preissegment. Mit 150 Km/h Höchstgeschwindigkeit und 170 PS in der Leistung ist er mehr als alltagstauglich und für uns ein echter Redaktionstipp.

Ladesäulen in Augsburg

Eine große Sorge, die viele vor dem Kauf eines E-Autos plagen dürfte, ist die Frage nach möglichen Ladesäulen in unserer Stadt. Wir können euch dahingehend beruhigen, denn die Möglichkeiten sind inzwischen vielfältig. Sowohl die Stadtwerke als auch die Lechwerke bieten euch in der ganzen Stadt zahlreiche Stationen. Die SWA haben sogar eine eFlat im Angebot und so könnt ihr euer Auto an den entsprechenden Säulen für schlappe 29,90 im Monat so oft laden, wie ihr wollt.

Zu Hause laden: Geht das überhaupt?

Auch immer wieder gefragt: Kann ich das E-Auto auch zu Hause laden? An sich kein Problem, aber ihr solltet dabei einiges beachten. Viele Gebäude unterliegen teils veralteten Vorschriften, je nach Zeitpunkt der Errichtung. Oft sind sie daher nicht für das lange Laden von Elektroautos ausgelegt. Lasst vorab also eine Elektrofachkraft überprüfen, ob es zu Problemen kommen könnte. Das magische Wort ist die DIN VDE 0100-722.

Generell sind die haushaltsüblichen Steckdosen eher als Notlösung zu sehen. Der Ladeprozess dauert durch die begrenzte Leistung sehr lange und es kann über längere Zeiträume zu unerwünschten Erwärmungen und dadurch zu einer erhöhten Brandgefahr kommen.

Klingt alles erstmal gar nicht so gut. Aber auch hier können wir Entwarnung geben. Spezielle Stationen für E-Autos lassen sich relativ leicht installieren und so steht dem heimischen Ladeprozess nichts mehr im Weg. Beispielsweise bieten euch die Stadtwerke diese Wallboxes, auf Wunsch auch mit Montage, an.

Geld Sparen durch Subventionen

Falls ihr euch letztendlich für die Investition in ein E-Auto entscheiden solltet, dann nutzt unbedingt die Chancen auf staatliche Subventionierung. Möglich ist das seit Juli 2016. Kauft ihr ein vollelektrisches Auto, bekommt ihr 4000 Euro und bei Plug-in-Hybriden 3000 Euro Umweltbonus. Das gilt übrigens auch für Leasing.

Beantragen könnt ihr die Förderung beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle. Achtet aber unbedingt darauf, dass das Auto einen Netto-Listenpreis unter 60.000 Euro hat und als förderfähiges Elektrofahrzeug gelistet ist. Hier findet ihr die gesamte Liste mit allen Modellen.

E-Mobility mit dem Fahrrad

Natürlich muss es nicht immer das Auto sein. Gerade wenn ihr in der Innenstadt unterwegs seid, ist auch das Thema E-Bike interessant. Auch hierfür bieten euch die Stadtwerke eine schöne Möglichkeit. Registriert euch einfach auf www.swa-rad.de oder in der nextbike App. In der Stadt findet ihr viele Verleihstationen, an denen ihr per App oder Hotline einfach das Fahrradkennzeichen durchgeben müsst. Kurz darauf erhaltet ihr einen Code, mit dem ihr das Schloss öffnen könnt. Schon kann es losgehen. Am Ende eurer Tour das Bike einfach wieder an einer Station abschließen und per App oder Hotline bestätigen. Super einfach und mit 1 Euro/30 Minuten oder 9 Euro/Tag wirklich preiswert.

Jetzt seid ihr dran. Überlegt ihr auf E-Mobilität umzusteigen oder haltet ihr das alles nur für einen unnötigen Hype?

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