1000 Jahre Dult-was sich wohl verändert hat?

Früher war alles besser? Wir sind uns da ja nicht so sicher...

1000 Jahre Dult-was sich wohl verändert hat?

Wusstet ihr, dass es die erste Dult schon im Jahre 967 gab? Damals noch unter dem Namen „Führnehmer Markt“. Seitdem hat sich so einiges geändert. Wir bitten aber, diese Auflistung mit einem kleinen Augenzwinkern zu betrachten…

Das mit der Toilette ist deutlich einfacher

Die Kanalisationsanlage war im 10. Jahrhundert noch nicht wirklich existent. Mit der Hygiene schien es noch nicht wirklich weit und als Toilette diente die Straße. Den Geruch wollen wir uns gar nicht vorstellen, können aber nur sagen: Wir beschweren uns nie wieder über ein DixiKlo und feiern unser Schamgefühl!

Hoch lebe das Auto!

Stellt euch vor, ihr müsst jeden morgen eure Artikel, die ihr zum Kauf anbieten wollt, zu Fuß auf den Markt bringen. Mit ein bisschen Glück hattet ihr vielleicht noch einen alten Esel. Die Nachteile hierbei: Habt ihr schonmal einen Eselstall ausgemistet? Und dann noch das frühe Aufstehen, um pünktlich mit Hab und Gut auf der Dult zu sein. Wir bevorzugen da eindeutig die bequeme Anreise mit Auto oder Tram.

Keine Gnade für Diebe

Auch wir verurteilen Diebstahl, doch vor 1000 Jahren hätte es sich wohl jeder zweimal überlegt, die Ware nicht lieber doch ehrlich zu ersteigern. Da drohte nämlich nicht selten die Abtrennung der Hand. Und ja, wie makaber es klingt, klauen konnte der Tunichtgut danach nicht mehr.

Mein Geld ist mein Geld

Über Steuern beschweren wir uns alle mal. Wir zahlen zu viel, zu oft und überhaupt: Wozu eigentlich? Doch wusstet ihr, dass im Feudalismus ein Großteil der Bauern unfrei waren und einen großen Teil des Gewinns ihrer Ware abgeben mussten? Ein Glück ist diese Abhängigkeit mittlerweile vorbei…

Brauch ich nicht, will ich aber!

Gebrannte Mandeln, Schokofrüchte… ach, das Leben kann so schön sein! Auch wenn wir oft schimpfend vor den Ständen stehen und uns über die Preise aufregen, kaufen wir meistens doch ein, was uns gefällt. 967 hingegen hätten wir die Leckereien fast nur in den Händen des Adels beneiden können…

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