Dott – dritter E-Scooter Anbieter startet in Augsburg

E-Scooter sind immer noch großes ein Streitthema in Augsburg. Mittlerweile versucht mit „Dott“ der dritte Anbieter, in der Stadt Fuß zu fassen.

Dott – dritter E-Scooter Anbieter startet in Augsburg

Die einen sind große Fans der neuen Mobilitäts-Alternative, die anderen sehen in den Rollern nur eine wegversperrende Geldverschwendung. Augsburg kann sich jedenfalls nach Voi und Tier mittlerweile mit Dott sogar zwischen drei verschiedenen Modellen entscheiden. Seit kurzem finden sich die bunten Roller des niederländischen Verleihers in der Stadt. Doch was unterscheidet sie von ihren Konkurrenten?

Nachhaltig und offen für Zusammenarbeit mit der Stadt

Laut Website des Unternehmens sei ein Punkt, dass die Dott E-Scooter auf Nachhaltigkeit setzen. Demnach seien die Roller für ein langes Leben in der Stadt ausgelegt. Sollte ein Fahrzeug nicht mehr fahrtüchtig sein, wird dafür gesorgt, dass alle unbeeinträchtigten Teile wiederverwendet werden, beschädigte Teile recycelt und Teile, die nicht recycelt werden können, verantwortungsvoll entsorgt werden.

Außerdem arbeitet Dott eng mit den jeweiligen Städten zusammen. Das Unternehmen versichert, seine E-Scooter nur auf die Straßen zu bringen, wenn die örtlichen Behörden dies ausdrücklich genehmigt haben. Weiteres Alleinstellungsmerkmal: Sämtliche anonymisierten Fahrtdaten werden mit den jeweiligen Stadtverwaltungen geteilt. Durch diese Daten sollen die Behörden genauere Einblicke in die Verkehrsströme bekommen, wodurch Fahrradwege und Parkplätze besser geplant werden können.

Gerechtfertigte Preise?

Mit 23 Cent pro Minute (Stand München) ist das Angebot von Dott eines der teuersten in der E-Scooter-Branche. Das Startup rechtfertigt den Preis darüber, eine Vollkaskoversicherung für Kunden und faire Arbeitsverhältnisse und Festanstellungen für das Wartungspersonal der Scooter zu bieten. Denn im Gegensatz zu anderen Konkurrenten setzt der Verleiher nicht auf die sogenannten Juicer - Privatpersonen die Roller gegen kleines Geld zuhause aufladen - sondern beschäftigt hauseigene Mechaniker, die die Roller für wöchentliche Inspektionen abholt und (falls notwendig) in den Wartungszentren vor Ort repariert.

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