FC Augsburg: Das „gewohnte Stadionerlebnis“ ist zurück | Aktuelle Nachrichten und Informationen

Am 3. April war es endlich so weit: Der lang ersehnte Tag, an dem fast alle Corona-Maßnahmen fallen, ist gekommen. Besonders die Kulturszene atmet erleichtert auf.

FC Augsburg: Das „gewohnte Stadionerlebnis“ ist zurück

Der kulturelle Bereich war von Anfang an der Pandemie, derjenige, der am häufigsten und stärksten eingeschränkt wurde. Klar - es ist nicht lebensnotwendig ins Kino, ins Schwimmbad oder zu einem Fußballspiel zu gehen. Seitdem das wieder möglich ist, galten weiterhin strenge Hygiene-Vorschriften, die der Unterhaltung und dem Genuss hier und da einen kleinen Dämpfer gab.

Umso größer ist die Freude bei Kulturschaffenden und -konsumierenden endlich wieder ganz ohne Beschränkungen Kultur und Freizeiteinrichtungen genießen zu können.

WWK Arena: Das „gewohnte Stadionerlebnis“ ist zurück

Jubeln im vollen Stadion.

Michael Ströll, Geschäftsführer des FC Augsburg (FCA) freut sich sehr über den Wegfall der Zugangsbeschränkungen für die Spiele im Stadion. ZuschauerInnen können wieder ohne lange Eingangskontrollen und ohne Maske auf den Rängen platznehmen. Auch der Ausschank von alkoholischen Getränken ist wieder ohne Einschränkungen erlaubt. „Wir freuen uns, dass wir unseren Fans in den bevorstehenden Spielen im Saisonendspurt wieder das gewohnte Stadionerlebnis bieten können“, sagt Ströll. „Gerade in dieser Phase der Saison ist die Atmosphäre von den Rängen für unsere Mannschaft von enormer Bedeutung und war schon oft eine wichtige Stütze für den Erfolg“.

Stadthalle Gersthofen: Große Entlastungen für das Personal

Jetzt liegt die Entscheidung bei jedem selbst.

In der Stadthalle Gersthofen, in der viele große Musik- und Comedy-Veranstaltungen stattfinden ist die Erleichterung ebenfalls groß. Am Donnerstag, den 31. März, und am Freitag, den 1. April, finden die zwei letzten Veranstaltungen mit FFP2-Maskenpflicht und 2G-Regel statt, verkündet die Stadthalle Gersthofen. Uwe Wagner, Kulturamtsleiter der Stadt Gersthofen freut sich über „die Normalisierung der Situation“. Der Wegfall der aufwändigen Kontrollen bedeute eine gewaltige Entlastung für sein Team. „Nun können Besucherinnen und Besucher individuell entscheiden, ob und wie sie sich schützen möchten. Das Fehlen einer Maskenpflicht heißt ja nur, dass wir das Tragen einer Maske nicht mehr vorschreiben müssen. Selbstverständlich ist es jedem freigestellt eine Maske in unseren Häusern zu tragen. Wir alle haben jetzt zwei Jahre Zeit gehabt uns an das Virus zu gewöhnen und können nun selbst entscheiden, welche Maßnahmen wir für uns ganz persönlich in den jeweiligen Situationen ergreifen“, sagt er.#

Vor dem Club: Kürzere Warteschlangen

Auch die ClubbetreiberInnen dürften aufatmen. In einem Interview Anfang März hat Sebastian Karner, der Betreiber des Clubs Kantine und des Weißen Lamms, die Hoffnung auf den Wegfall von 2G bereits geäußert. „Das beschleunigt den Einlass“, meinte er. Hintergrund waren lange Warteschlangen vor den Clubs, in denen es zum Teil etwas chaotisch wurde. Fest steht: Ohne die Kontrolle vom Impfstatus kommt ihr wieder schneller zur Party und der Ablauf wird für alle wieder entspannter: für Clubgäste sowie fürs Clubpersonal.