Neue Maßnahmen in Bayern: Das Aus für Clubs und Weihnachtsmärkte

Der Freistaat Bayern verschärft ab Mittwoch, den 24. November, die Corona-Maßnahmen drastisch. Weihnachtsmärkte sind abgesagt und auch Clubs dürfen nicht mehr öffnen.

Neue Maßnahmen in Bayern: Das Aus für Clubs und Weihnachtsmärkte

Seit Wochen steigt die Zahl der Neuinfektionen in ganz Bayern drastisch an. Nun brachte der Freistaat neue Maßnahmen auf den Weg, um das Infektionsgeschehen wieder zu bremsen.

Diese Maßnahmen wurden beschlossen

Die neuen Regelungen werden am Mittwoch, den 24. November, in Kraft treten und bis Mittwoch, den 15. Dezember, gelten.

  • Clubs und Bars werden geschlossen.

  • Alle Weihnachtsmärkte sind abgesagt.

  • Die Gastronomie schließt um 22 Uhr.

  • Kultur- und Sportveranstaltungen dürfen nur noch mit einer 25-prozentigen Auslaustung besucht werden. Es gilt die 2G plus-Regelung.

  • Für Ungeimpfte gelten Kontaktbeschränkungen: Es dürfen sich nur noch maximal fünf ungeimpfte Personen aus zwei Haushalten treffen. Kinder unter 12 Jahren werden nicht mit eingerechnet.

Die Impfquote muss sich erhöhen

„Das Corona-Drama geht weiter“, sagte Ministerpräsident Markus Söder auf der Pressekonferenz in München. „In einem Jahr werden wir wieder so dastehen, wie heute, wenn sich nicht mehr Menschen impfen lassen“, prophezeit er weiter. Dafür bedürfe es noch weitere Aufklärung zum Thema Covid-Impfung. Zu dem glaube er, man käme um eine allgemeine Impfpflicht nicht herum. Schließlich betonte er die Relevanz der Booster-Impfung.

Ausweitung der 2G-Regelung

Im Zuge der Ausweitung der aktuell geltenden 2G und 2G plus-Regelungen, kommen Zugangsänderungen für Dienstleistungen und Gastronomie auf uns zu. Körpernahe Dienstleistungen, etwa Friseure, dürfen ab nächster Woche nur noch Geimpfte und Genesene in Anspruch nehmen. Zudem soll 2G auch in Fahrschulen oder etwa in Volkshochschulen gelten.

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