Thorbräu-Keller muss schließen

Auch der Thorbräu-Keller muss in Folge der Corona-Krise schließen.

Thorbräu-Keller muss schließen

Aus immer mehr Richtungen werden die Hilferufe lauter. Crowdfunding Kampagnen und Spendenaufrufe aus unterschiedlichsten Branchen füllen das Internet. Die Corona-Krise wird für Unternehmer zunehmend zu einem echten Überlebenskampf. In Augsburg hat diesen nun ein weiterer Gastronomiebetrieb verloren. Der Thorbräu-Keller muss seine Pforten schließen.

Die Schlagzeilen des verheerenden Fettbrands im Thorbräu-Keller 2018 hallen nach. Um 16:21 Uhr empfängt die Berufsfeuerwehr den Notruf aus der Heilig-Kreuz-Straße. Auch wenn es trotz 6 Angestellten im Gebäude glücklicherweise zu keinem Personenschaden kommt, trifft das Unglück die Wirtin Doris Gabriel schwer. Das Feuer beschädigt den Dachstuhl erheblich und so wird der Schaden nach erster Einschätzung im fünf- bis sechsstelligen Bereich gesehen. Die Betreiberin lässt sich nicht unterkriegen. Rund ein Jahr später erstrahlt der Biergarten des Thorbräukeller wieder in voller Pracht. Doch was könnte einem Gastronomiebetrieb Schlimmeres passieren als nach diesem Schicksalsschlag direkt in die nächste Katastrophe zu rauschen? Die Corona-Pandemie bricht der Betreiberin das Genick. Auf Facebook findet sie kurze, aber klare Worte:

„Hallo Ihr Lieben, leider hat mein Geschäft den Coronavirus nicht überlebt und ich muss schweren Herzens die Pforten schließen. Ich danke Euch allen recht herzlich es war eine schöne Zeit mit Euch. Ich wünsche euch alles Gute und bleibt gesund.“ (Doris Gabriel, Betreiberin)

Auch der Purist verkündete erst kürzlich, dass er die Corona-Krise nicht überstehen konnte:

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