Welche Konsequenzen hat Stufe Rot auf der Corona-Ampel?

Die Situation in den bayerischen Krankenhäusern wird zunehmend prekärer. Am Samstag, den 6. November, wird die Corona-Ampel voraussichtlich auf Gelb schalten. Was auf uns zukommt, wenn diese Stufe Rot erreicht, wollen wir jetzt klären.

Welche Konsequenzen hat Stufe Rot auf der Corona-Ampel?

Auf der Kabinettssitzung am Mittwoch, den 3. November, hat die bayerische Staatsregierung ein paar Änderungen an der 14. Infektionsschutzverordnung vorgenommen. Diese beinhalten die Regelung, dass ab 450 belegten Betten auf bayerischen Intensivstationen bereits Stufe Gelb der Corona-Ampel greift. Am Donnerstag, den 4. November, waren es 521 belegte Betten. Es ist also zu erwarten, dass die Ampel am Samstag schaltet und die neuen Maßnahmen ab Sonntag, den 7. November, gelten.

Was passiert, wenn die Krankenhaus-Ampel auf Rot schaltet?

Stufe Rot wird dann erreicht, wenn bayernweit mehr als 600 Intensivbetten mit Covidpatienten belegt sind. Einen Tag nach Überschreitung dieses Grenzwerts, treten strengere Maßnahmen in Kraft.

Ebenso gelten die Maßnahmen für Stufe Rot in Hotspot-Regionen. Landkreise deren Intensivbettenkontingent bereits zu 80 Prozent ausgelastet ist und deren 7-Tage Inzidenz gleichzeitig auf über 300 gestiegen ist, müssen die Regelungen für die Stufe Rot befolgen.

Das gilt bei Stufe Rot:

  • Überall, wo in Stufe Gelb 3G plus galt, heißt, auf Veranstaltungen und in Einrichtungen beispielsweise, wird auf 2G erhöht.

  • Weiterhin 3G plus gilt in der Gastronomie, im Hotel und im Bereich der körpernahen Dienstleistungen, beispielsweise beim Friseur oder im Massagestudio.

  • In Bibliotheken, Hochschulen und außerschulischen Bildungsangeboten wird weiterhin „nur“ 3G gelten, heißt hier ist ein Schnelltest mit negativem Ergebnis ausreichend.

  • In Betrieben mit mehr als zehn Beschäftigten gilt die Zugangsregelung 3G. Für Nicht-Genesene und Ungeimpfte ist ein einfacher Schnelltest zweimal pro Woche erforderlich.

  • Beschäftigte, die während ihrer Arbeit Kontakt zu anderen Personen haben, zu Kunden oder anderen Beschäftigten, müssen sich ebenfalls zweimal pro Woche testen lassen.

  • Ausgenommen hiervon sind der Handel und der öffentliche Personennahverkehr.

  • Wie bereits in Stufe Gelb der Fall, wird in Innenräumen die FFP2-Maske die medizinische Maske ablösen.

Bislang ist Stufe Rot nicht erreicht. (Stand 5. November 21)

Das wird sich für Geimpfte bei Stufe Rot ändern

Vollständig geimpfte Personen oder auch Genesene werden durch die strengeren Maßnahmen der Stufe Rot kaum eingeschränkt. Lediglich die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske, die bereits ab Stufe Gelb der Corona-Ampel gilt, hat Auswirkungen auf den Alltag.

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