„Gelungener Start“: Das erzählen die Augsburger Clubbetreiber

Seit dem 1. Oktober haben deutschlandweit wieder die Clubs geöffnet. Um reinzukommen, müssen die Gäste 3G plus beachten. Das soll bisher aber kein großes Problem gewesen sein, wie zwei Augsburger Clubbetreiber berichten.

„Gelungener Start“: Das erzählen die Augsburger Clubbetreiber

Es ist Freitag, der 1. Oktober. Voller Vorfreude stellen sich die Partygäste aus Augsburg und Umgebung in die Schlange. Es wird wild durcheinandergeredet, alle sind gut gelaunt. Der Türsteher kontrolliert den Ausweis und den entsprechenden Nachweis. Drin angekommen dröhnt der Bass aus der Soundanlage. Die Menschen stehen lachend auf der Tanzfläche, ohne Masken und ohne Abstand zu halten. Nach eineinhalb Jahren mit Corona scheint sich nichts verändert zu haben.

Das waren die ersten Impressionen vieler Menschen, seitdem die Clubs Anfang Oktober deutschlandweit wieder geöffnet haben. Endlich unbeschwert feiern und tanzen. „Man hat richtig gemerkt, dass die Leute nach eineinhalb Jahren Pause Lust hatten, endlich wieder feiern zu gehen“, erzählt der stellvertretende Geschäftsführer des Mo Clubs, Max Riedel, über die Wiedereröffnung. Die ersten beiden Wochenenden sollen ein voller Erfolg gewesen sein. Dazu gab es keine Zwischenfälle.

Clubs ziehen positive Bilanz

„Auch die Einlasskontrollen verliefen überraschenderweise reibungslos“, berichtet Max Riedel. Sie hätten mit mehr Gegenwehr und Diskussionen gerechnet, das sei aber komplett ausgeblieben. „Rund 95 Prozent der BesucherInnen waren geimpft, was uns ebenso überrascht hat.“ Der Rest habe einen negativen PCR-Test vorgezeigt. Die Gäste seien verständnisvoll gegenüber der akribischen Impf- und Ausweiskontrolle gewesen. Er sagt: „Wir hatten viel Spaß und unsere Gäste auch.“

„Ein schöner Neustart in das alte Leben.“ – Florian Henrich

Ähnlich ging es dem Club Paradox in Augsburg, der seinen Sitz nun neben dem Kesselhaus hat. Der stellvertretende Geschäftsführer des Paradox, Florian Henrich, erzählt: „Unsere Bilanz ist hervorragend und wir hatten genau den Start in das alte Leben zurück, wie wir uns das erhofft haben.“ Das Eröffnungswochenende sei im Vorverkauf schon innerhalb weniger Stunden ausverkauft gewesen. Sie hatten ein kleines Kontingent an der Abendkasse übriggelassen, damit auch Gäste ohne PayPal- oder Online-Banking-Account reinkommen.

„Die ersten Gäste standen schon zwei Stunden vor Beginn der Veranstaltung an und haben auf die Öffnung der Abendkasse gewartet, um noch die letzten Plätze zu ergattern“, sagt Florian Henrich. Der Ablauf mit dem Kontrollieren der jeweiligen 3G-Nachweise soll zu Verzögerungen beim Einlass geführt haben. Nichtsdestotrotz sei es aber ein gelungener Start gewesen. Er und das Paradox-Team freuen sich auf viele weitere schöne Nächte im Club. So auch das Team des Mo Clubs in Augsburg.

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