Die Sirenen heulen, das Handy vibriert: Wir alle kennen die Warnsignale, die uns im Notfall auf Gefahren hinweisen. Damit im Falle einer wirklichen Bedrohung alles reibungslos läuft, müssen die Warnsysteme regelmäßig getestet werden.
Probealarm in Augsburg
Wenn am Donnerstag, den 10. September, der Alarm losgeht, könnt ihr erst einmal ruhig bleiben. Die Stadt Augsburg beteiligt sich an einem bundesweiten Probealarm und testet ihre Warnsysteme für Krisen- und Katastrophenfälle. Dabei wird um 11 Uhr ein Heulton von etwa einer Minute ertönen. Auch andere Warnmittel wie beispielsweise die Warn-App NINA und der Cell-Broadcast-Alarm sollen eingesetzt werden. Insgesamt dient der Probealarm dazu, die Funktionsfähigkeit der vorhandenen Warnsysteme zu überprüfen und die Bevölkerung auf die Bedeutung des Sirenensignals hinzuweisen. So fordert der Heulton bei schwerwiegenden Gefahren dazu auf, die Nachrichten einzuschalten und auf Durchsagen zu achten. Die Entwarnung wird eine Dreiviertelstunde später erfolgen.
Augsburg ist für den Katastrophenfall gerüstet
Der Ordnungsreferent Frank Pintsch betont, dass die Stadt Augsburg für einen Katastrophenfall gut aufgestellt ist. So gibt es unter anderem elektronische Hochleistungssirenen, mobile Lautsprecher und die Möglichkeit einer persönlichen telefonischen Warnung und Information. Diese Systeme können einzeln oder in Kombination eingesetzt werden.
Feedback zum Warntag erwünscht
Am Ende seid auch ihr gefragt: Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe bittet im Rahmen einer Online-Umfrage darum, eure Erfahrungen und euer Feedback zum bundesweiten Warntag einzubringen. Damit können die Maßnahmen noch gezielt angepasst und verbessert werden.