Briefwahl in Augsburg: So verpasst ihr garantiert keine Frist

Wie ihr alle wisst, ist am Sonntag, den 26. September, Bundestagswahl. Damit bei eurem Stimmzettel nichts schiefgeht, haben wir einen kleinen Guide für euch vorbereitet.

Briefwahl in Augsburg: So verpasst ihr garantiert keine Frist

Seit Monaten schwirrt die Bundestagswahl in unseren Köpfen herum, aber: Das heißt nicht unbedingt, dass wir sicher davor sind, keine Frist zu verschlafe. Besonders, wenn ihr euch für die Briefwahl entscheidet, solltet ihr ein wenig auf den Kalender achten. Immerhin muss eure Stimme rechtzeitig am richtigen Ort sein. Damit das auf jeden Fall klappt, soll euch diese Übersicht helfen.

Bis wann muss die Briefwahl beantragt sein?

Ihr wollt die Briefwahl nutzen und habt diese noch nicht beantragt? Noch ist das kein Problem. Grundsätzlich könnt ihr bis Freitag, den 24. September, 18 Uhr, die Briefwahlunterlagen beantragen. In diesem Fall müsst ihr die Unterlagen allerdings selbst bei der Gemeinde abholen. Grund dafür ist, dass der Wahlschein auf postalischem Wege nicht mehr rechtzeitig zugestellt werden könnte. Wenn ihr die Unterlagen bequem nach Hause bekommen wollt, beantragt also unbedingt so bald wie möglich – am besten sofort.

Die Beantragung ist kinderleicht: In den Wahlbenachrichtigung, die jeder Wahlberechtige per Post erhalten haben sollte, findet ihr einen QR-Code: Einfach scannen, den Antrag ausfüllen und nach wenigen Tagen landet der Wahlschein in euerem Briefkasten.

In absoluten Ausnahmefällen könnt ihr die Briefwahl noch am Wahltag bis 15 Uhr beantragen und selbst abholen. Das geht allerdings nur, wenn ihr nachweislich akut erkrankt seid.

Wer kann, geht einfach am Wahltag in seinem Wahlbüro wählen. Das ist unkompliziert, schnell gemacht und sicher.

Wann muss der Wahlbrief zurückgeschickt werden?

Der ausgefüllte Wahlzettel muss spätestens am Sonntag, den 26. September, 18 Uhr, an seinem Bestimmungsort sein. Ihr selbst tragt dafür die Verantwortung. Briefe, die nach 18 Uhr ankommen, werden nicht mehr gezählt. Der Bundeswahlleiter empfiehlt deswegen, den Wahlbrief möglichst einige Werktage vor der Wahl zurückzuschicken, um sicherzugehen. Schickt ihn also spätestens am Donnerstag, den 23. September, los.

Wenn ihr diesen Termin verpasst habt, bleibt euch nur noch die Möglichkeit den Brief selbst an seinen Bestimmungsort zu bringen oder den Transport anderweitig zu organisieren. Also: Am besten so früh wie möglich wegschicken, dann ist es erledigt.

Wie funktioniert die Briefwahl?

Wir haben selbst Briefwahl beantragt und die Unterlagen für euch gesichtet. Was kommt in welchen Umschlag? Wo setzte ich mein Kreuz? Diese Fragen wollen wir jetzt klären.

Wenn ihr den Brief öffnet, findet ihr insgesamt vier Teile: einen blauen Umschlag, ein Papier mit einem rosa Umschlag daran, und zwei weitere Zettel.

Wie ihr bei eurer Wahl vorgehen sollt, ist auf einem der Zettel genau beschrieben, dem „Wegweiser für die Briefwahl“. Die aufgelisteten sechs Schritte arbeitet ihr am besten von oben nach unten ab. So kann garantiert nichts schiefgehen.

Zuerst klappt ihr den langen Stimmzettel auf und macht pro Spalte (einmal schwarz und einmal blau) ein Kreuz.

Der Zettel wandert anschließend in den blauen Umschlag, den ihr dann zukleben müsst.

Als nächstes geht es an den Zettel, an dem der rosafarbene Umschlag hängt. Das ist der Wahlschein. Diesen trennt ihr zunächst an der vorgestanzten Linie vom Umschlag. Auf der Rückseite findet ihr die „Versicherung an Eides Statt zur Briefwahl“. Hier müsst ihr lediglich das Datum eintragen und mit Vor- und Familiennamen unterschreiben.

Jetzt steckt ihr alles in den rasafarbenen Briefumschlag: der blaue Umschlag mit eurem Stimmzettel und auch der Wahlschein mit eurer Unterschrift auf der Rückseite. Schließlich müsst ihr den rosa Umschlag nur noch zukleben und in den nächsten Briefkasten werfen. Fertig! Übrigens: Der Umschlag muss nicht frankiert werden.

Wichtig

  • Macht insgesamt nur zwei Kreuze.

  • In den blauen Umschlag kommt ausschließlich der Stimmzettel.

  • Vergesst eure Unterschrift auf der Rückseite des Wahlscheins nicht.

  • Werft den Brief spätestens am Donnerstag, den 23. September, in den Briefkasten.

  • Wählt unbedingt.

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