Brechtfestival goes online: Das sind die ersten Infos zum Programm 2021

Man hätte es ahnen können: Das Brechtfestival wird, wie so viele andere Veranstaltungen, online stattfinden. Jetzt wurden Details bekannt gegeben, wie genau wir uns die Online-Version vorstellen können.

Brechtfestival goes online: Das sind die ersten Infos zum Programm 2021

Seit 2010 gehört das Brechfestival zu den jährlichen Veranstaltungs-Highlights Augsburgs. Zu Ehren des hier geborenen Bertolt Brechts wird jedes Jahr ein buntes Programm aus Live-Acts, Lesungen und anderen künstlerischen Darbietungen zusammengestellt. Das kommende Brechtfestival kann jedoch aufgrund der Pandemie nicht wie gewohnt stattfinden. Dafür wird es eine umfangreiche Digitale Version geben.

Kunst on Demand

Egal ob über euer Smartphone, über das Tablet oder den PC: Ihr könnt das Brechtfestival-Feeling genießen, und zwar zwischen dem 26. Februar und dem 7. März. Es erwartet euch ein buntes Programm aus unterschiedlichen Online-Formaten, das die Künstler:innen des Brechtfestivals 2021 für euch vorbereitet haben. Es wird Kurzfilme, Live-Talks, Trickfilme, Live-Konzerte, Theater-Darbietungen und vieles mehr zu sehen geben. „Uns war wichtig, nicht ausschließlich Bühnenpräsentationen abzufilmen, sondern möglichst eigene künstlerische Beiträge zu schaffen. Wir sind gespannt, was sich die Beteiligten einfallen lassen“, erklärt Festivalleiter Jürgen Kuttner zum Wechsel ins Digitale.

Wie wird die lange Brechtnacht aussehen?

Der Teil des Festivals, der uns jungen Menschen am meisten interessiert, ist natürlich die lange Brechtnacht. An dem Abend geben üblicherweise Künstler:innen aus der Popkultur Konzerte. Es wird getanzt und gefeiert. Natürlich wird auch die Brechtnacht ins Digitale transformiert. Mit dabei sind unter anderem die Brass-Band „Banda Internationale“ aus Dresden und das ukrainische Frauen-Septett „Dakh Daughters“.

Das Programm des Brechtfestivals, dass sich über 10 Tage erstreckt, wird teils kostenfrei, teils mit einem Festivalpass zugänglich sein. Kulturreferent Jürgen Enninger sieht in der Online-Version des Festivals eine Chance, an Bekanntheit zu gewinnen und die Wertigkeit von Kultur zu unterstreichen. Außerdem sei ein Brechtfestival aktuell wichtiger denn je: „Die Pandemie zeigt, welche Tragweite Ungleichheiten bekommen, wenn Krisen gemeistert werden müssen. Diskriminierung, die ungerechte Verteilung von Macht, Geld und Chancen: Dies alles wird durch Brecht deutlich thematisiert und schafft so für uns eine berührende Aktualität, die zum Handeln mahnt“.

Weitere Informationen und nähere Infos zum Programm findet ihr auf der Webseite des Brechtfestivals.

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