Diese beiden Augsburger bereisen die Welt!

Leo und Sebastian haben ihr altes Leben hinter sich gelassen und bereisen nun den Globus. Sie waren mutig und konnten so ihren Traum verwirklichen.

Diese beiden Augsburger bereisen die Welt!

Hand aufs Herz. Ist es nicht eine schöne Vorstellung jeden Tag voll und ganz auszukosten? Morgens an den schönsten Orten der Erde aufzuwachen und nicht genau zu wissen, welche wundervollen Eindrücke der Tag zu bieten hat? Abends Sonnenuntergänge an beeindruckenden Kulissen genießen und beim Einschlafen im Zelt die Nähe der Natur spüren? Die beiden Augsburger Leo und Sebastian jedenfalls konnten sich nichts schöneres vorstellen und entschieden sich im Jahr 2016 gegen ihre Jobs als Wirtschaftsingenieur und Trainerin für interkulturelles Lernen, kündigten ihre Wohnung, verkauften ihre Möbel und wendeten sich entschlossen einem neuen Lebensabschnitt zu.

„Reisen und die Begegnung mit neuen Menschen sind unsere Leidenschaft“

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Im März 2017 ging es dann los auf eine lange Reise. Die Fuggerstadt verschwand in der Ferne und das Ziel Asien rückte näher, wenn auch mit reichlich Gemächlichkeit, denn die Beiden setzten bei ihrer Tour von Anfang an auf öffentliche Verkehrsmittel und verzichteten auf das Flugzeug. Das hat sich bis heute nicht geändert. So möchten sie den Planeten mit möglichst wenig CO2 belasten. Die Umwelt dankt es ihnen. Außerdem kommen Sie so ihrer Vorstellung von einer perfekten Reise deutlich näher:

„Wir schätzen die Herausforderung, die das Reisen über Land mit sich bringt und die damit verbundene Langsamkeit“

Die Augsburger möchten ganz bewusst die Dimension der Erde wahrnehmen und den Globus als das erleben, wie er wirklich ist. Sie möchten das Gefühl auskosten, das Reisende lange Zeit vor den Billigflügen und den Last-Minute-Angeboten zu schätzen wussten. Auch wenn viele Entwicklungen die Menschheit nach vorne gebracht haben, so gibt es doch einiges, das uns am Ende des Tages für die kleinen Dinge des Lebens erblinden lässt. Auch wenn diese Dinge eigentlich das Leben ausmachen.

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Leo und Sebastian sind sich dessen bewusst und versuchen deswegen wieder näher zum Ursprung zurückzukehren. Sie möchten der Natur nah sein und die zahlreichen Eindrücke auskosten.

„Wir lieben es viel Zeit in der Natur zu verbringen und in unserem Zelt zu schlafen“

Ursprünglich war die Idee der beiden Augsburger nach einem Jahr die Heimreise anzutreten. Schnell stand aber fest, dass das noch nicht alles gewesen sein kann. Die Welt hält noch so viel bereit, was nur darauf wartet entdeckt zu werden. Inzwischen wurde aus dem Jahresprojekt ein gelebter Traum mit offenem Ende.

„Wir wollen spüren, wie sich Gesichter, Sprachen, Gerüche, Küchen und Landschaften wandeln“

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Die beiden Augsburger teilen ihre Geschichten und Erlebnisse auf ihrem Blog. Den Namen „eins2frei – wege(n) der Welt“ hätten sie nicht besser wählen können.

„Unsere eigenen Vorannahmen und Bilder möchten wir überdenken und am Reisen wachsen. Die Begegnungen mit den Menschen vor Ort und anderen Reisenden bereichern uns“

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Wir schicken schöne Grüße nach Tibet, denn dort befinden sich die Beiden gerade und kämpfen sich durch asiatische Gefilde. Wir finden den Mut der Beiden sehr inspirierend. Vielleicht sollten wir uns alle eine kleine Scheibe davon abschneiden. Träume müssen keine Träume bleiben.

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