Black Friday in Augsburg – Prozente oder Profit?

Der Black Friday lockt auch dieses Jahr wieder mit seinen zahlreichen verführerischen Rabatten, Mega-Deals und Wahnsinns-Gutscheinen. Der vierte Freitag im November gilt mittlerweile als der Tag des Jahres für Schnäppchenjäger. Das zurecht?

Black Friday in Augsburg – Prozente oder Profit?

Die Black Week hat bereits am Montag, den 21. November, angefangen und mit ihr die ersten Rabattaktionen. Doch was hat es mit diesem Trend auf sich und wie viel sparen wir dabei wirklich? Wir haben es für euch herausgefunden.

Die Anfänge des Black Friday

Den Ursprung hat der Black Friday in den USA, wo der Begriff erstmals in den 1950er Jahren auftauchte. Er bezeichnet den Freitag nach dem Thanksgiving-Fest, das immer am letzten Donnerstag im November gefeiert wird. Zahlreiche Amerikaner:innen nehmen sich anschließend den Folgetag frei, um ein verlängertes Wochenende zu haben. Häufig wurde diese Zeit genutzt, um die ersten Weihnachtsgeschenke zu besorgen. Auch die Händler:innen bemerkten diesen Trend und lancierten die ersten Spezialangebote, um Kund:innen zu locken. Was als Schnäppchenjagd in Amerika begann, hat sich mittlerweile international immer weiter etabliert. Heute ist der Black Friday vor allem bei Online-Shops sehr beliebt und gilt als weltweit größter Shopping-Tag des Jahres. Zunächst nur auf den Freitag beschränkt, dehnte sich die Black Friday Aktion allmählich auf die ganz Woche (Black Week) sowie den darauffolgenden Montag (Cyber Monday) aus.

Rabatt oder Reklame?

Black Friday Deals soweit das Auge reicht. Vor allem im Internet läuft die Werbung für die „Cyber-Rabat-Schlacht“ des Jahres auf Hochtouren und lockt mit zahlreichen tollen Angeboten. Doch sparen wir wirklich so viel? Oder handelt es sich vielmehr um ein Marketing-Konstrukt, das die Konsumenten zum Kauf verleiten soll? Wie hoch die Rabatte bei den jeweiligen Aktionen sind, lässt sich pauschal nicht sagen. Festgestellt wurde jedoch, dass die vermeintlichen Schnäppchen nicht immer günstiger sind – und das liegt an einem Trick der Händler. Viele ziehen als Berechnungsgrundlage die unverbindliche Preisempfehlung (UVP) der Hersteller heran, doch kaum ein Geschäft verlangt diese hochgesetzten Preise wirklich. Bei Aktionen wie „50 Prozent Rabatt“ wirkt die Ermäßigung dadurch viel größer, als sie eigentlich ist.

Wo es die wahren Vergünstigungen gibt

Trotzdem ist es möglich am Black Friday Schnäppchen zu ergattern. Eine gute Chance hat man dieses Jahr beispielsweise im Modehandel. Aufgrund der Corona-Pandemie-Zeit sind noch immer viele Lager teils übervoll, sodass einiges an Klamotten raus muss, um wieder Platz für neue Ware zu schaffen. Starke Preisnachlässe sind also nicht unrealistisch. Mit dabei in Augsburg sind unter anderem auch Vintage Läden, wie Onimos und RETROAREA, die schon jetzt mit ihren Rabatten werben. Das gilt auch für andere Bereiche, zum Beispiel bei Elektronikwaren. Wer nicht auf das Neueste, sondern stattdessen auf Auslaufmodelle setzt, hat auch hier eine gute Möglichkeit zu sparen.

Tipps und Tricks für Shoppingtag

Damit ihr in der Black Week das bestmögliche Ersparnis erzielt und auf keine Lockangebote hereinfallt, haben wir ein paar Tipps für euch. Vermeidet Spontankäufe durch gute Planung. Bei den kräftig umworbenen Produkten ist die Versuchung groß und ehe man es sich versieht, ist der Einkaufskorb bis oben hin gefüllt. Doch braucht ihr diese Produkte wirklich alle? Außerdem lohnt es sich, die Angebote und Preise schon im Vornherein von verschiedenen Anbietern zu vergleichen, denn nur im Verhältnis zu dem herkömmlichen Marktpreis, könnt ihr das Schnäppchen auch richtig einordnen. Preissuchmaschinen im Internet geben dafür einen guten Überblick. Viele Händler:innen versuchen zudem mit Blitzangeboten zum Spontankauf zu verleiten. Die Schnäppchen sind nur für eine kurze Zeit oder in begrenzter Anzahl verfügbar. Lasst euch hier nicht hinreißen!

Fake-Shops: Kriminalität im Netz

Ein großes Problem sind die zahlreichen Fake-Shops im Netz. In diesen bieten Kriminelle scheinbare Waren für sehr günstige Preise an. Bevorzugt kassieren sie per Vorkasse oder Kreditkarte, liefern nach dem Bestellvorgang jedoch nie eine Ware ab und eine Geldrückerstattung gibt es auch nicht. Findet ihr also ein ungewöhnlich günstiges Angebot, ist besondere Vorsicht geboten. Bevor ihr eure Daten angebt, prüft erst das Impressum, die Datenschutzerklärung sowie die Erfahrungsberichte im Netz. Außerdem gibt es sogenannte „Fake-Shop-Finder“ im Internet, bei denen ihr kostenlos Shop-URLs überprüfen lassen könnt.

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