Besser schlafen bei Sommerhitze: 5 Tipps für den perfekten Schlaf

Schlaf ist unglaublich wichtig. Umso schlimmer ist es, wenn der Wecker nach einer verschwitzten Sommernacht frühmorgens klingelt und man einfach nur schlecht geschlafen hat. Aber das muss nicht sein. Wir zeigen euch, wie ihr besser schlafen könnt.

Besser schlafen bei Sommerhitze: 5 Tipps für den perfekten Schlaf

Wer kennt es nicht: Mit einem ohrenbetäubenden Lärm reißt euch der Wecker plötzlich aus dem bisschen Schlaf, den ihr bei der Hitze gerade noch bekommen habt. Fast die ganze Nacht seid ihr wachgelegen, während die Gedanken sich ununterbrochen im Kreis drehten und der Schlaf einfach nicht kommen wollte. So einen Start in den Tag hat niemand gerne. Doch es gibt hilfreiche Tipps, die dieses Szenario in Zukunft verhindern können und dafür sorgen, dass jeder besser schlafen kann.

Verzicht auf den Mittagsschlaf

Menschen, die ständig unter lästigen Schlafproblemen leiden, neigen dazu, eine schlechte Nacht mit einem angeblich erholsamen Mittagsschlaf wieder auszugleichen. Bereits nach 15 Minuten Mittagsschlaf fällt der Mensch jedoch in die Tiefschlafphase. Dadurch kann der Nachtschlaf enorm gestört werden. Ebenfalls fühlt ihr euch nach einem Mittagsschlaf nicht fitter, sondern eher so, als wärt ihr in einem komplett anderen Raum-Zeit-Kontinuum wieder aufgewacht. Als Alternative zum langen Mittagsschlaf bietet sich bei den sommerlichen Temperaturen ein kurzer Power-Nap von zehn bis fünfzehn Minuten an. Er macht euch fit und lässt euch abends besser einschlafen.

Den richtigen Schlafrhythmus finden

Wenn der Körper müde ist, schüttet er automatisch das Schlafhormon Melatonin aus. Deswegen ist es ratsam, wenn ihr immer zur selben Zeit schlafen geht. Dadurch merkt sich euer Körper, wann ihr zur Ruhe kommt. Die richtige Bettgehzeit kann durch ein eigenes, kleines Schlafritual gefestigt werden. So wie Eltern ihren Kindern zur Bettgehzeit aus einem Buch vorlesen, könnt ihr beispielsweise selbst vor dem Schlafengehen noch einen Roman lesen und dazu eine heiße Tasse Milch mit Honig genießen, die euch bei der Sommerhitze von innen abkühlt. Dadurch kommt ihr schnell zur Ruhe und ihr könnt ganz entspannt einschlafen.

Tagsüber richtig auspowern

Solltet ihr abends noch voller Energie sein und auf gar keinen Fall früh ins Bett wollen, habt ihr tagsüber vielleicht zu wenig Bewegung bekommen. Aktiver Sport fördert ein gesundes Schlafverhalten. Denn wer sich tagsüber so richtig auspowert, fällt abends völlig kaputt ins Bett. Zwischen dem sportlichen Fitnesstraining und dem Zubettgehen sollten jedoch mindestens zwei bis drei Stunden Zeitabstand sein. Also lohnt sich Bewegung nicht nur, um den Körper in Form zu halten, sondern auch um besser schlafen zu können. Da schlägt man ja quasi gleich zwei Fliegen mit einer Klappe!

Das Bett ist kein Arbeitsplatz, sondern eine Ruhezone

Oft kann man aber auch nicht einschlafen, wenn der Körper am Ende ist. Die Gedanken kommen nicht zur Ruhe und man denkt beispielsweise daran, was morgen alles unbedingt noch zu erledigen ist. Richtig nervig! Dann kann es vielleicht sein, dass ihr euer Bett allzu oft mit einem Arbeitsplatz verwechselt habt. Das Bett sollte nur zum Schlafen genutzt werden und für nichts anderes. Spätestens nach zwanzig Minuten schlaflosem Herumwälzen solltet ihr das Bett verlassen und euch leichten Tätigkeiten wie beispielsweise dem Lesen oder Bügeln zuwenden. Wenn ihr Müdigkeit verspürt, könnt ihr einen erneuten Einschlafversuch starten.

Zeitdruck vermeiden

Jedes Smartphone kann einem heutzutage genau mitteilen, in wie vielen Stunden der Wecker klingelt. Das ist zwar richtig praktisch, aber es kann einen auch äußerst deprimieren. Beim verzweifelten Versuch zu schlafen, setzt es euch nur unter Druck, wenn ihr immer wieder auf die Uhr schaut. Ihr wisst zwar dadurch, wie viel Zeit ihr theoretisch noch schlafen könnt, aber praktisch schwindet eure Chance besser zu schlafen damit enorm. Also nehmt euch den Zeitdruck und dreht Uhren von euch weg. Legt das Handy am besten außerhalb eurer Reichweite ab.

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