Das waren die beliebtesten Namen im vergangenem Jahr

Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten. Störenfried, Bierstübl oder Santan wurden nicht zugelassen- und ja, es gab tatsächlich Eltern, die ihre Kinder so nennen wollten! Doch das sind nur Ausnahmen, wir zeigen euch die beliebtesten Namen 2018

Das waren die beliebtesten Namen im vergangenem Jahr

So viel können wir jetzt schon sagen: Die Namensgebung war im letzten Jahr alles andere als ausgefallen, denn der Trend geht klar auf Namen zurück, die wir alle schon lange kennen. Allerdings gab es ein paar Ausnahmen, denn einige Eltern wollten ihren Kindern einen spezielleren Namen mit auf den Weg geben. In der Vergangenheit wollten Eltern in Augsburg ihr Kind sogar schon „Neymar“ nennen, ein anderes Paar nannte ihre Tochter mit Erstnamen Queen, worauf der Zweitname Elizabeth folgte. Ausgefallene und kuriose Wünsche gibt es immer, doch wie steht es um das Jahr 2018 und wie sehen die Prognosen für die nächsten Jahre aus?

Wilhelm, Helga, Frieda, Walter und Karl. Auch heute kennen wir oft noch Menschen im Umkreis, meistens der älteren Generation zugehörig, die diese Namen tragen. In den 1890 und 1900er Jahren, waren dies unter anderem sehr beliebte Namen. Im Jahr 2018 waren die Dauerbrenner Emma und Ben die Spitzenreiter bei den beliebtesten Vornamen für Jungen und Mädchen. Der Name Emma ist seit den 2000ern Jahren regelmäßig unter den Top 10 der beliebtesten Vornamen zu finden. Die Herkunft des eigenständigen Namens ist germanisch und kommt aus dem Althochdeutschen „irin.“ Als Ableitung, was soviel heißt wie „die Allumfassende“, bzw. „alles Überschauende“ oder „die Große“. Der Vorname Ben ist die englische Kurzform von Benjamin. Dieser stammt aus dem Hebräischen und bedeutet „Sohn der (rechten) glücklichen Hand“ oder auch „Glückskind“. In der Bibel ist Ben der jüngste Sohn Jakobs. Es liegt immer mehr in Trend, dass Eltern ihren Kindern biblische Namen verleihen.

In Bayern sah die Vergabe von Vornamen schon wieder anders aus. Die häufiger vergebenen Namen waren Lukas, Maximilian, Jakob, Sophia, Anna und Magdalena. Aber auch hier sind viele Namen biblischer Herkunft.

In Zukunft sollen in Bayern die Mädchennamen Leni, Ella, Maja und zum Beispiel Ida ganz vorne liegen. Bei den Jungen sollen es Oskar/ Oscar, Theo, Matteo, Henry und Leo werden. Doch die Eltern sollen in der Zukunft allgemein mutiger werden und nicht immer auf die Dauerbrenner zurückgreifen. Ares, Clio, Augustus, Freya, Odin, Romeo, Thor und sogar Venus sollen wieder als Vornamen vergeben werden. Bei den ausgefallenen Namen könnten wir uns doch fast auch schon überlegen, „Fugger“ einzuführen, oder?

Kennt ihr kuriose und ausgefallene Erst- und Zweitnamen?

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