Neue Regelungen für die Augsburger Außengastronomie beschlossen

Schon am vergangenen Montag, den 29. November, kündigte die Stadt Augsburg strengere Regelungen in der Außengastronomie an. Nun gilt es als beschlossen. Am Mittwoch, den 1. Dezember, treten sie in Kraft.

Neue Regelungen für die Augsburger Außengastronomie beschlossen

Nachdem es am vergangenen Wochenende vielerorts zu größeren Menschenansammlungen in den Außenbereichen der Gastronomie kam, schreitet die Stadt Augsburg regulierend ein. Wie Augsburgs Oberbürgermeisterin Eva Weber am Montag mitteilte, bedauere sie die neuen Regelungen aufstellen zu müssen. Insbesondere für diejenigen GastronomInnen, welche die Lücke im Gesetz des Freistaats nicht genutzt hatten, um Gäste ohne Maske und Kontrolle auf ihre Terrassen zu lassen.

Das sind die neuen Regeln für die Außengastronomie in Augsburg

Für den Zugang zur Außengastronomie muss nun ein 2G-Nachweis gezeigt werden. Heißt, nur noch Geimpfte und Genesene dürfen das Angebot der Außengastronomie nutzen. Zudem gilt eine FFP2-Maskenpflicht. Die Maske darf nur am Platz abgenommen werden.

Mit der neuen Regelung gilt sowohl in Innenräumen als auch im Außenbereich der Gastronomie 2G.

Die am Dienstag, den 30. November, verabschiedete Allgemeinverfügung diene dazu, die Gefahr einer Übertragung von Covid-19 in der Außengastronomie zu reduzieren.

Die Umsetzung der neuen Regelung ist durch die BetreiberInnen der Gastronomie sicherzustellen. Die Allgemeinverfügung ist über die Website der Stadt Augsburg einsehbar.

Wie begründet die Stadt Augsburg die strengen Maßnahmen?

In der Allgemeinverfügung heißt es, dass auch außerhalb von geschlossenen Räumen die Gefahr einer Infektion durch Aerosole und Tröpfchen bestehe, da durch den abgegrenzten Bereich der Mindestabstand nicht eingehalten werden könne. Auch verweist die Stadt auf die den hohen Inzidenzwert und die Überbelastung der Kliniken. Diese Umstände erforderten Schutzmaßnahmen auch im Freien. Deshalb seien auch die Weihnachtsmärkte abgesagt worden.

Warum nicht 3G?

Man halte die 2G-Regelung im Außenbereich deshalb für notwendig, da durch eine 3G-Regelung Ungeimpfte nicht ausreichend vor einem schweren Krankheitsverlauf geschützt wären.

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