Augsburger Stadtsommer: Das plant die Stadt für 2023

Ursprünglich als Corona-Notmaßnahme konzipiert, entwickelte sich der „Augsburger Stadtsommer“ zu einem etablierten Event. Auch im nächsten Jahr soll es eine Auflage geben – und ein weiteres Format kehrt zurück.

Augsburger Stadtsommer: Das plant die Stadt für 2023

Der „Augsburger Stadtsommer“ bot in den letzten Jahren ein buntes Alternativprogramm zu den Sommernächten, die pandemiebedingt dreimal in Folge abgesagt wurden. Das umfangreiche Maßnahmenpaket, das 2020 als Corona-Notlösung initiiert wurde, kam in der Stadtgesellschaft gut an und bewährte sich auch in den beiden folgenden Jahren.

Nun plant die Stadt, am bestehenden Konzept festzuhalten und den Augsburger Stadtsommer auch im kommenden Jahr stattfinden zu lassen. Zusätzlich möchten die Koalitionspartner CSU, Grüne und Generation Aux neue Impulse, Ideen und Maßnahmen einbringen.

Fokus auf die Stadtteile

Bereits in diesem Jahr wurden die einzelnen Stadtteile stärker in das Konzept eingebunden. Angebote wie der „Ferienspaß“ in Kriegshaber und Oberhausen kamen sehr gut an und sollen 2023 auf weitere Stadtteile ausgeweitet werden. Ebenso ist geplant, dass vereinsübergreifende Förderprojekte intensiviert werden.

„Die Evaluierung und Auswertung der Maßnahmen des Stadtsommers im kommenden Stadtrat zeigt, dass viele von uns angestoßenen oder begleiteten Maßnahmen hervorragend angenommen wurden. Dies ist auch unser vorderstes Ziel: Was funktionell war wieder anbieten, aber auch neue Gestaltungsmöglichkeiten, Impulse und Ideen zulassen“, so CSU-Fraktionsvorsitzender Leo Dietz.

Sommernächte kehren zurück

Eine Nachricht, die viele freuen dürfte, ist die angekündigte Rückkehr der Augsburger Sommernächte. Diese sollen, nach dreijähriger Corona-Pause, mit neuen Formaten und vielen verschiedenen Akteuren die Innenstadt beleben. „Im Sinne eines partizipativen Stadtfestes sollen an der Planung ansässige Institutionen, Gewerbetreibende, Kulturschaffende und Anwohnende bei der Planung beteiligt werden“, betont Raphael Brandmiller von Generation Aux.

Zudem ist im Gespräch, die Festzone auf das Theaterviertel sowie den Bereich der Karlstraße und die Grottenau auszuweiten. Damit sollen die Sommernächte nicht nur räumlich, sondern vor allem auch inhaltlich erweitert werden.

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