Augsburger Allgemeine Original: das regionale Netflix der Zukunft?

Die vierte Videoserie der „Augsburger Allgemeine Original“ ist nach der Premiere im Liliom jetzt auch für die Plus-Abonnenten online anzusehen.

Augsburger Allgemeine Original: das regionale Netflix der Zukunft?

Kameras blitzten und der Kinosaal war bis auf den letzten Platz besetzt. Prominente Gäste, Journalisten, Fotografen sowie Kamerateams waren anwesend, denn nicht nur für die beiden Redakteure Manuel Andre und Axel Hechelmann der Augsburger Allgemeinen war gestern ein besonderer Abend. Auch für den Verlag selbst, schließlich hatte ihre neue Reihe „Augsburger Allgemeine Original“ eine Premiere: Das erste Mal lief die Videoserie auf der großen Kinoleinwand.

Die Augsburger Allgemeine Original

Der Erfolg des Streaming Dienstes hat eine neue Ära eingeläutet. Netflix, Disney Plus, Amazon Prime, … - eine Hand reicht gar nicht mehr, um die zahlreichen Anbieter aufzuzählen, die es mittlerweile gibt. Doch für das Anführen der Personen, die bei keinem von diesen ein Abo haben, reicht sie allemal. Auch die Zeitungen müssen lernen mit der Zeit zu gehen und genau das hat die Augsburger Allgemeine getan. In einem Projektteam aus Mitgliedern der Digitalredaktion und der Innovationseinheit pd next haben sie Konzepte erarbeitet, um diese Herausforderung anzugehen. Seit kurzem hat der Verlag deshalb ein neues Format gestartet: in aufwendig produzierten Doku-Serien stellen die beiden Reporter Manuel Andre und Axel Hechelmann die hiesigen Wahrzeichen der Stadt vor, treffen spannende Menschen und berichten von einschneidenden Ereignissen. Ziel der Reihe sei es in Zukunft eine Art „regionales Netflix“ zu schaffen. „Wir wollen nicht nur unser Angebot erweitern, sondern auch junge Kunden ansprechen und ihnen einen Reiz geben, ein Plus Abo abzuschließen“, erklärt Manuel Andre. Abrufbar sind die Folgen teils frei, teils jedoch auch den Plus-Abonnenten vorbehalten.

Was bisher zu sehen war

In den vergangenen Video-Serien haben die beiden Reporter die Zuschauer schon hinter die Kulissen des Hotelturms geführt, anlässlich ihres 500. Geburtstags eine Reihe der Augsburger Fuggerei gewidmet und sich zudem auf die Spuren des dramatischen Polizistenmordes im Jahr 2011 begeben. Das Tolle: Manuel Andre und Axel Hechelmann geben dabei auch Einblicke hinter die Kulissen, die herkömmlichen Bürgern sonst in der Regel verschlossen bleiben. Aufgezogen ist das neue Format dabei meist als Vierteiler mit je 15-minütigen Episoden. Lediglich der Polizistenmord hat nur zwei Folgen in Anspruch genommen.

„Mensch, Maxstraße“

In der neuen Videoserie dreht sich alles um Augsburgs Prachtmeile: Die Maximilianstraße. Sie ist nur 621 Meter lang, doch unglaublich reich an Vielfalt. Die beiden Redakteure haben die Kontraste der Straße herausgegriffen und mit ihnen gespielt. „Beer-Pong und Blaulicht“ ist dabei die erste Episode, während sich die drei weiteren Folgen um Döner und Sterneküche, Antiquitätenladen und neue Baustelle, sowie Kirchenmusik und Kultkneipe drehen. Dafür haben sie unter anderem mit Simon Lang, Spitzenkoch des Maximilian´s sowie Hasan Tekin, Inhaber des Arkadas Imbisses, gesprochen. Auch Kirchenmusiker Peter Bader und Leo Dietz, Besitzer der Kneipe „Peaches“, kamen in einer weiteren Folge zu Wort. Einen Blick in die verschiedenen Welten dieser Personen zu bekommen, die sich als Nachbarn an dieser Straße entlangreihen, ist nicht nur unglaublich interessant und abwechslungsreich, sondern garantiert auch das ein oder andere Schmunzeln.

Fortsetzung folgt

Welche Teile der Augsburger Geschichte wir als nächstes in der Video-Serie bewundern dürfen? Das wissen selbst Manuel Andre und Axel Hechelmann noch nicht. Doch eins ist sicher: sie wollen diese Reihe weiterführen und den Menschen die Stadt dadurch noch ein Stück näher bringen. Wir sind gespannt, welche Teile der Augsburger Geschichte wir in Zukunft noch auf der Kinoleinwand bewundern dürfen.

Logo