Musical Company Augsburg: Von der Idee bis zum fertigen Musical

Im Oktober gibt es im Kulturhaus Abraxas ein neues Musical zu sehen. Wie so eine Planung abläuft und um was es in dem Stück geht, erfahrt ihr hier.

Musical Company Augsburg: Von der Idee bis zum fertigen Musical

Endlich ist es wieder so weit: Die „Musical Company Augsburg e.V.“ kann nach zweijähriger Corona-Pause wieder im Kulturhaus Abraxas auftreten. Wir haben Caro Stechl aus dem Vorstand getroffen und uns mit ihr über die Planung eines Musicals sowie die diesjährige Aufführung „Rent“ unterhalten.

Doch wer oder was ist die Augsburger Musical Company eigentlich?

Der Verein „Musical Company Augsburg e.V.“ feiert in diesem Jahr das zehnjährige Jubiläum. Jeden Dienstag treffen sich im Augsburger Spickel sowohl Profi- als auch Laienmusiker:innen, welche die Liebe zur Musik und insbesondere Musicals teilen. So wird jährlich ein Zusammenspiel aus Gesang, Schauspiel und Tanz einstudiert, um dies letztlich auf verschiedensten Augsburger Bühnen zu präsentieren. Dabei handelt es sich entweder um selbstgeschriebene Werke oder um gekaufte bekanntere Stücke, erklärt Caro aus dem Vorstand.

Von der Idee bis zum fertigen Musical

Caro erläutert: „Das bedarf viel Planung und Organisation, weshalb wir immer ein Jahr für eine Produktion einplanen.“ Die Entscheidung für das diesjährige Projekt fiel vom Vorstand und der musikalischen Leitung auf das vom Broadway bekannte Musical „Rent“. Nachdem das Stück ausgesucht wurde, folgt die Probenplanung. „Der Prozess ist immer ähnlich und beginnt mit der musikalischen Probe der Ensemblestücke in der Gruppe“, erklärt die Vorständin. Danach erfolgt die Einteilung der Solo-Rollen, bevor das Team mit den szenischen Proben beginnt.

Im Moment befindet sich die Company, so Caro, schon in der letzten heißen Probenphase für „Rent“. Dazu gehören – neben den regulären Dienstagsterminen – musikalische oder szenische Zusatzproben, um der Inszenierung den letzten Feinschliff zu verpassen. „Gerade diese Produktion ist so besonders, denn unser Regisseur Guillermo Amaya wohnt in Spanien und wird für den Endspurt extra eingeflogen“, freut sich Caro. Ebenso arbeiten die Mitglieder der Musical Company aktuell final an der Maske, den Kostümen, dem Bühnenbild und vielem mehr.

„Das Schönste ist eigentlich“, so die Vorständin, „wenn man kurz vor den Aufführungen merkt, wie sich all die Proben und das freiwillige Engagement der letzten zwölf Monate auszahlen. Besonders, wenn die Symbiose aus den verschiedenen Talenten dazu führt, das Publikum während und nach den Vorstellungen nachhaltig zu begeistern und zu inspirieren.“

Laut Caro bietet dafür das bevorstehende Projekt „Rent“ durch seine Storyline besonderes Potenzial.

Über Rent

Das rockige Musical „Rent“ spielt in den frühen 90er Jahren, lief zwölf Jahre ununterbrochen am Broadway und überzeugt mit viel Tiefgang. „Es handelt von einer Gruppe von Freunden, welche ihr Leben unter dem Zeichen von Liebe, Aids, Drogenmissbrauch, wenig Geld und Idealismus bestreiten“, erzählt Caro. Und obwohl der verstorbene Autor Jonathan Larsson das Meisterwerk bereits vor über 30 Jahren schrieb, ist die Thematik nach wie vor aktuell und hat deshalb besondere Relevanz.

Premiere

„Rent“ wird insgesamt sechs Mal an zwei Wochenenden aufgeführt. Die Premiere ist im Kulturhaus Abraxas am Freitag, den 7. Oktober.

Alle weiteren Termine:

  • 8. Oktober 2022

  • 9. Oktober 2022

  • 14. Oktober 2022

  • 15. Oktober 2022

  • 16. Oktober 2022

Tickets

Tickets bekommt ihr online auf der Website der „Musical Company Augsburg e.V.“ oder beim Augsburger Allgemeine Kartenservice sowie ohne zusätzliche Gebühren direkt im Abraxas und an der Bürgerinformation am Rathausplatz.

Lust mitzumachen?

„Wir freuen uns immer, wenn jemand Lust hat bei unserem Verein mitzumachen, gesucht werden vor allem Männer“, sagt Caro. Wer Interesse hat, kann sich einfach unter der E-Mail „vorstand@musical-augsburg.de“ bewerben. Sie erklärt: „Neben der Info welches Stimmfach man hat, sollte man am besten direkt ein kleines Tape mitschicken – damit wir uns ein Bild von der Stimme machen können.“ Alternativ kann man natürlich aber auch einen Termin für ein persönliches Vorsingen vereinbaren.

Wer selbst nicht singt, aber dennoch mitwirken möchte, kann sich auch mit anderen Talenten einbringen. „Zum Beispiel Maske, Kostüm, Technik, Bühnenbild oder Social Media - es gibt immer viel zu tun“, so Caro.

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