Augsburg stimmt ab: Wo gibt es die besten Krapfen?

Wir lieben Krapfen zur Faschingszeit. Und deswegen brauchen wir euch: Wo gibt es die besten Krapfen in Augsburg? Helft uns und stimmt jetzt ab.

Augsburg stimmt ab: Wo gibt es die besten Krapfen?

Das süße Gebäck schmeckt natürlich zu jeder Jahreszeit. Aber kurz bevor es Fasching wird, haben die Krapfen ihre Hochsaison. Es gibt sie in allen Variationen und sie schmecken einfach köstlich. Deswegen wollen wir von euch wissen: Wo gibt es die besten Krapfen in Augsburg?

Die Herkunft der Krapfen

Die Legende aus Wien

Eine Geschichte besagt, dass eine Wiener Zuckerbäckerin namens Cäcilia Krapf die Erfinderin der Krapfen ist. Cäcilia soll nämlich im Streit mit ihrem Ehemann auf die süßen Teigkugeln gekommen sein. Aus Wut habe Cäcilia ein Stück Germteig nach ihrem Göttergatten geworfen. Ungeschickterweise landete es in einem Topf mit siedendem Fett – et voilà – der Krapfen war geboren.

Kommt der Krapfen eigentlich aus Berlin?

Es gibt aber noch viele andere Legenden über den Krapfen. Beispielsweise die Berliner. Ja in Berlin heißen ja die „Berliner“ bekanntermaßen Pfannkuchen und diese kugelrunden Gesellen will natürlich ein Berliner erfunden haben. Ein Berliner Zuckerbäcker soll den ersten Krapfen kreiert haben. In der Legende gibt es sogar eine genaue Jahreszahl für die Erfindung des ersten Berliners nämlich 1750. In diesem Jahr sollte ein Berliner Konditor als Kannonier in die Preußische Armee eingezogen werden. Aber er wurde als untauglich eingestuft und durfte deshalb als Feldbäcker beim Regiment Friedrich des Großen dienen. Dieser Zuckerbäcker war darüber so erfreut, dass er aus Hefeteig kleine runde Kanonenkugeln formte. Diese backte er im heißen Fett über dem offenen Feuer.

Oder waren es doch die Römer?

Denn schon die Römer um 140 v. Chr. backten die süßen Kugeln und verfeinerten sie mit Honig und Mohn. Sie wurden auf den Namen „Globuli“ getauft und für einen Liebeszauber verantwortlich gemacht – darum waren sie auch damals schon sehr beliebt.

Forscher gehen davon aus, dass die Herkunft der Bezeichnung „Krapfen“ aus dem Mittelalter stammt. Denn „Krapfen“ lässt sich auf das althochdeutsche Wort „krapho“ zurückführen, was so viel wie „Haken, Kralle“ bedeutet. Das Gebäck ist somit offenbar nach seinem ursprünglichen haken- oder krallenförmigen Aussehen benannt worden.

Dass die Krapfen aber vor allem zur Faschingszeit beliebt sind, kommt nicht von ungefähr: Mönche rieten schon vor Jahrzehnten an, sich vor der 40-tägigen Fastenzeit noch einmal mit den Kalorienbomben den Bauch vollzuschlagen.

Egal woher die Krapfen nun kommen, lecker sind sie!

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Und wie immer gilt: Haben wir eine Bäckerei oder ein Café vergessen, wo es eure Lieblingskrapfen gibt, dann schreibt uns und wir nehmen es mit in die Auswertung.

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