Komasaufen: DAK-Kampagne „bunt statt blau“ startet in Augsburg

Die DAK-Gesundheit sucht zum 14. Mal die besten Schüler:innen-Plakate zum Thema Rauschtrinken. Die Kampagne wurde zur Alkoholprävention bei Kindern und Jugendlichen gestartet. Einsendeschluss ist der 31. März 2023.

Komasaufen: DAK-Kampagne „bunt statt blau“ startet in Augsburg

„Wer nicht trinkt ist uncool.“ – Dieser Irrglaube hat sich in den Köpfen vieler Jugendlicher festgesetzt und zwingt sie auf Partys als Mitläufer:innen Alkohol zu konsumieren. Die damit einhergehenden fatalen körperlichen sowie psychischen Folgen werden während dem Austesten und oftmals auch Überschreiten der eigenen Grenzen meist außer Acht gelassen. Seit 2010 möchte die DAK-Krankenkasse diesem Probelm mit ihrer Kampagne „bunt statt blau“ entgegenwirken und über den Alkoholmissbrauch aufklären.

Das fehlende Maß

„Viele Jugendliche überschätzen sich und glauben, exzessives Trinken gehöre zum Feiern dazu.“ – Sabine Bauer, DAK-Gesundheit

Noch immer trinken viele Jungen und Mädchen, bis der Arzt kommt. Die Zahlen des Kinder- und Jugendreports der DAK-Gesundheit zeigen, dass rund 8.280 Jungen und Mädchen zwischen zehn und 17 Jahren 2021 mit einer Alkoholvergiftung in deutsche Krankenhäuser eingeliefert wurden. Das waren zwar insgesamt rund drei Prozent weniger als im Vorjahr, doch gab es in der Alterspanne der Zehn- bis 14-Jährigen einen Anstieg von fast sieben Prozent. Aus diesem Grund fordern Fachleute noch weitere Aufklärung über die Risiken des Rauschtrinkens.

14 Jahre „bunt statt blau“

Die Kampagne „bunt statt blau“ wurde 2010 von DAK-Gesundheit ins Leben gerufen, mehrfach ausgezeichnet und im Drogen- und Suchtbericht der Bundesregierung als positives Beispiel genannt. Seit 2010 haben mittlerweile mehr als 122.000 Schüler:innen daran teilgenommen, wobei die Aufklärung über die Gefahren eines riskanten Alkoholkonsums bisher sehr gut gelungen sei, so Sabine Bauer von der DAK-Gesundheit in Augsburg. Auch in diesem Jahr sollen Kinder und Jugendliche im Rahmen dieser Aktion wieder Plakate mit klaren Botschaften gegen den Alkoholmissbrauch gestalten. Die Krankenkasse lädt deshalb Schulen in ganz Deutschland dazu ein, das Thema im Unterricht zu behandeln sowie die Schüler:innen an dem Wettbewerb teilnehmen zu lassen.

Die Gestaltung des Plakates

Zeichnen, malen, fotografieren – alles ist erlaubt. Ihr könnt eurer Kreativität also ganz freien Lauf lassen, solange es mit dem Thema Alkoholmissbrauch zu tun hat. Das Plakat sollte dabei das Format DIN A2 haben. Aufpassen müsst ihr außerdem, dass keine Marken (beispielsweise von Getränkefirmen) zu sehen sind. Außerdem ist es verboten, die Werke anderer abzumalen oder zu kopieren. Ist euer Plakat fertig, könnt ihr es zusammen mit der unterschriebenen Teilnahmeerklärung, die ihr auf der DAK-Website findet, bis zum 31. März 2023 einsenden.

Die Preise im Überblick

Die Preisverleihung findet auf zwei Ebenen statt. Zuerst werden in allen 16 Bundesländern die besten Plakate ausgezeichnet. Anschließend wählt eine Bundesjury mit dem Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Burkhard Blienert, und DAK-Vorstand Andreas Storm sowie dem Kieler Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung (IFT-Nord) aus den 16 Landessiegern die Top 3 Bundessieger. Ein Sonderpreis winkt zudem den Teilnehmenden, die sich über die sozialen Netzwerke beteiligen: Wer ein Bild von seinem Plakat auf Instagram hochlädt, hat zusätzlich die Chance auf einen Preisgewinn in Höhe von 300 Euro.

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