Mit diesen 5 Tipps klappt es mit dem Aufräumen

„Hast du mein Handy gesehen?“ - „Nein, du meine Schlüssel?“ So oder so ähnlich geht es vielen Menschen, denn sie finden ihre Sachen im Chaos nicht mehr auf Anhieb. Wie ihr es schafft eure vier Wände sauber und ordentlich zu halten, erfahrt ihr hier.

Mit diesen 5 Tipps klappt es mit dem Aufräumen

Dreckiges Geschirr, das mehrere Tage rumsteht. Wäsche, die schon lange mal wieder in der Waschmaschine landen sollte, aber im Wäschekorb wartet, wieder sauber zu werden. Überall stehen und liegen benutzte Sachen rum. Man sucht und findet gar nichts mehr oder findet etwas, was man schon Wochen gesucht hat. Die Schubladen sind voller Zeug, bei dem man gar nicht mehr wusste, dass man es noch hat. Papier und Unterlagen liegen verstreut herum - die Zettelwirtschaft lässt definitiv zu wünschen übrig. Und auch jetzt zur kalten Jahreszeit, schmeißt man die Schuhe, Handschuhe und Mützen achtlos in die Ecke. Und dann nimmt man sich wieder vor ordentlicher zu werden und nicht immer so achtlos mit allem umzugehen und jede Aufräumaktion mit staubsaugen, sortieren, putzen und wischen dauert wieder mehrere Stunden. Und wenn ihr etwas Bestimmtes sucht, dann braucht es mehrere Anläufe, und viele geöffnete Schubladen - kommt euch das bekannt vor? Wie ihr langfristig eine ordentliche und aufgeräumte Wohnung bekommt ohne großen Zeitaufwand, das zeigen wir euch in den nächsten Zeilen.

Der Vorteil ist, dass wenn es aufgeräumt ist in den eigenen vier Wänden, dann habt ihr einen klaren Kopf. Denn gerade jetzt in der Lernphase ist es tatsächlich hilfreich fokussiert am Schreibtisch sitzen zu können, ohne das Chaos im Sichtfeld zu haben. Man ist entspannter und die Gedanken sind klarer - und man wird nicht abgelenkt.

Aufräumen mit System - wie das funktioniert?

Das Geheimnis liegt darin, viele kleine Dinge jeden Tag zu erledigen, statt einmal in der Woche. Das spart enorm Zeit und schafft auch ein gutes Gefühl. Es ist hilfreich, bestimmte Dinge jeden Tag zu erledigen:

Direkt nach dem Aufstehen das Bett machen

Das dauert nicht mal drei Minuten und der Raum wirkt sofort ganz anders. Das gemachte Bett verändert sofort die Energie und wirkt beim Vorbeigehen ganz anders auf euch. Tipp: Eine schöne Tagesdecke verwenden aus schönem Material, das sorgt auch noch für eine klare Struktur und schafft eine Wohlfühlatmosphäre.

Speed-Aufräumen vor dem Frühstück

Ihr glaubt gar nicht, wie viel ihr in nur fünf Minuten schafft wegzuräumen. Wenn ihr euch die Gewohnheit aneignet, direkt vor dem Frühstück noch eben ein paar Dinge an ihren Platz zu räumen, die ihr am Vortag benutzt habt, dann bekommt ihr innere Gelassenheit und Klarheit. Was sehr hilft, ist, dass man die sichtbaren Dinge von Oberflächen wegräumt. Beispielsweise vom Couchtisch, Schreibtisch, der Arbeitsfläche in der Küche oder vom Nachttisch. Dabei immer strukturiert von Raum zu Raum gehen.

Nach dem Essen sofort abwaschen

Ja, es ist nervig. Aber: Es ist noch viel nerviger, immer im Kopf zu haben, dass man ja noch abwaschen muss und sich das mehrere Tage hinzieht. Dazu ist es auch noch eklig, wenn sich die Teller und Tassen nur so stapeln. - Von alleine wird es schließlich auch nicht weniger. Ich spart Wasser, Zeit und Nerven wenn ihr es sofort macht. Und auch für diejenigen unter euch, die mit einer Geschirrspülmaschine gesegnet sind: Einfach sofort das Geschirr nach dem Essen reinstellen, Töpfe und Pfannen per Hand waschen, abtrocknen und schon hat man seine Ruhe. Die Küche sieht somit immer einladend aus, man kocht viel lieber und es ist Platz für kreative Gedanken.

Jeden Abend den Schreibtisch aufräumen

Wenn ihr viel am Schreibtisch sitzt, dann ist es ein Muss die Fläche sauber und ordentlich zu halten. Dazu braucht ihr einfach nur jeden Abend alles wegzuräumen, was nicht dort hingehört. Mit einem ordentlichen Schreibtisch startet ihr - gerade wenn ihr ein Home Office habt oder ihr viel zu Hause lernt - viel fokussierter in den Tag. Und seid ihr mal ehrlich: Es bringt viel mehr Spaß an einem ordentlichen Schreibtisch sitzen, als zwischen Tellern, Papierbergen, Stiften und allerlei anderem Zeug, was gerne mal auf dem Schreibtisch herumliegt. Im Grunde braucht ihr auch nicht viel: Euren Computer, eine Tischlampe, Stifte und ein Ablagekorb für Papiere. That’s it.

Alles hat seinen festen Platz

Wann entsteht überhaupt Unordnung? Dann, wenn Dinge keinen festen Platz haben. Seid hier wirklich pingelig: Die Dinge sollten thematisch geordnet sein, eure Bücher kommen sicherlich auch nicht in Schuhschrank, oder? Warum also immer alles überall hinlegen, wo ihr es nicht so schnell wiederfindet. Gehört ihr auch zu den Menschen, die öfter ihre Schlüssel suchen, weil sie nicht da liegen, wo sie eigentlich liegen sollten? Das Aufräumen geht viel schneller, wenn man die Dinge nur kurz an ihren Platz zurück räumen muss, anstatt zu überlegen, wohin man sie noch räumen kann. Selbst wenn ihr keinen Stauraum mehr habt, seid dann wenigstens konsequent: Aussortieren! Ihr solltet euch immer diese Fragen dabei stellen:

Brauch ich das?

Wann habe ich es das letzte Mal benutzt?

Heißt im Klartext: Wegwerfen oder Behalten - also alles was seltener als einmal im Monat benutzt wird, fliegt raus. Im Grunde werdet ihr diese materiellen Dinge auch nicht vermissen, denn ihr wusstet sicherlich nicht mal mehr, dass ihr sie überhaupt noch hattet.

Natürlich, wenn ihr so konsequent seid, dann könnt ihr auch immer sofort die Dinge weglegen, die ihr benutzt habt. Falls das jedoch nicht immer klappt, hier noch ein kleiner Tipp am Rande: Einen Timer auf fünf bis zehn Minuten stellen. Bis dahin habt ihr Zeit, diese Dinge wieder an ihren Platz zurück zu bringen. Man kann kaum glauben, wie viel Zeit man erstens spart und zweitens wie viel sich in fünf bis zehn Minuten aufräumen lassen.

Wie haltet ihr eure vier Wände ordentlich?

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