Afrikanische Wochen – Kunst, Kultur und Musik vom Nachbarkontinent

Seit mittlerweile 30 Jahren setzt sich der Werkstatt Solidarische Welt e.V. mit seinen Afrikanischen Wochen für mehr Völkerverständigung ein. Das Jubiläum feiern sie ab dem 2. November mit neuen sowie alten Gästen.

Afrikanische Wochen – Kunst, Kultur und Musik vom Nachbarkontinent

Alljährlich im November erwartet Afrikafans und alle, die es werden wollen, ein vielseitiges Programm rund um unseren Nachbarkontinent: informative Vorträge, moderne Literatur, zeitgenössische Kunst, Musik, Kino, Eventdinner, kreative Workshops und mehr. Der Werkstatt Solidarische Welt e.V. feiert mit dem 30-jährigen Jubiläum seiner Afrikanischen Wochen Begegnung, Austausch und Engagement: eine Reunion mit Macher*Innen und Freund*Innen der Afrikanischen Wochen von damals und heute!

Los geht’s am 2. November mit der großen Eröffnungsfest im Kolpingsaal. Dort erwarten dich einige Musikacts, die authentische und mitreißende Musik nach afrikanischer Tradition spielen werden. Ergänzt wird das Programm von einer Präsentation einiger Fashion Pieces der Modeschöpferin Maureen Lermer aus Kamerun, einer Gemeinschaftsausstellung von Vivian Timothy, Haimi Messele, Aziz Taïro, Eliane Ango und Ismail Kamara mit zeitgenössischer afrikanischer Kunst, einer traditionellen äthiopischen Kaffeezeremonie mit Hiwot Messele, einem reichhaltigen panafrikanischen Buffet und vielem mehr.

Das vollbepackte Programm vom 2. bis 30. November bietet unzählige Arten, Afrika besser kennenzulernen. Am 05. November gibt es beispielsweise im Café zeit.los eine Vernissage unter dem Titel „Cultural Link“ und eine Lesung zweier Powerfrauen, die mit ihren unterschiedlichen Kunstformen verbinden und Mut machen wollen. Wer auch beim Essen offen für Neues ist, sollte am 9. November beim Kochkurs „Äthiopische Küche“ in der VHS teilnehmen. Das Hörsaalzentrum der Universität zeigt am 14. November die spannende Dokumentation „Welcome to Sodom“. Die Lesung inklusive Konzert von David Mayonga a.k.a. Roger Rekless am 8. November ist auch definitiv einen Besuch wert, wenn der gebürtige Bayer im Provino Club aus seinem Buch »Ein Neger darf nicht neben mir sitzen« vorliest und versucht aufzuzeigen, warum wir Menschen diskriminieren und solch eine Angst vor dem Anderssein haben. Am 24. November wird Kulinarik mit Weiterbildung vermischt, wenn beim Frühschoppen im Café Tür an Tür zum Thema Kolonialisierung in Westafrika referiert wird.

Die Afrikanischen Wochen sind eine großartige Gelegenheit, seinen Horizont zu erweitern, neue Menschen kennenzulernen und gleichzeitig den Werkstatt Solidarische Welt e.V. zu unterstützen. Der Verein ist eine gemeinnützige Initiative und versteht sich als Zentrum Augsburger Nord-Süd-Arbeit. Er veranstaltet Afrikanische Wochen, Asien- oder Lateinamerikatage und engagiert sich in der Lokalen Agenda. Außerdem werden Ladenführungen im Weltladen und der Koloniale Stadtrundgang angeboten. Für die Bildungsangebote wurden der Verein 2016 als Lernort im UNESCO - Weltaktionsprogramm ausgezeichnet.

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