Boulangerie wird zum 7Tisch Café

Im Spickel tut sich was: In den Räumlichkeiten der ehemaligen Boulangerie zieht nun das Café 7Tisch.

Boulangerie wird zum 7Tisch Café

Augsburgs Gastronomie- und Einzelhandel-Szene ist ständig im Wandel. Neue, innovative Konzepte kommen und gehen. Wo sich eine Tür schließt, geht meist recht schnell wieder eine neue auf. Ein aktueller Fall lässt sich im Spickel finden. Wo über fünf Jahre lang die französische Boulangerie für die Kunden da war, wird bald ein Café einziehen. Die neue Pächterin Maria Nowotny erfüllt sich dort unter dem namen „7Tisch“ einen Traum.

Von der IT-Angestellten zur Café-Besitzerin

Nach fünf Jahren hat sich die gelernte Köchin in München gegen ihren Job in der Informationstechnologie entschieden, weil sie laut eigener Aussage nach mehr Erfüllung bei der Arbeit sucht. Frühestens Ende Februar stürzt sie sich dann mit vollem Eifer in ihr neues Projekt. Mit dem Wechsel von der Boulangerie zum 7Tisch Café orientiert sich das Ladenlokal wieder mehr an einem deutschen Konzept statt eines französischen. Das werde sich nicht nur beispielsweise bei den französisch über Putz verlegten Leitungen zeigen, die entfernt werden, sondern auch beim Angebot der frischen Backwaren wie Brot und Süßgebäck.

Frühstück und Kuchen wie von Oma

Die Inneneinrichtung wird auch nochmal nach neuen Ideen umgekrempelt. Ein vergleichbares Konzept gäbe es laut der Besitzerin in Augsburg und Umgebung noch nicht. Es beinhaltet unter anderem alten Holzstühle, die Maria momentan zusammensucht. Mit ihrem 7Tisch Café möchte sie eine lokale Lücke schließen, da sie ergänzend zu den schon bestehenden Mittags- und Abend-Angeboten anderer Nachbarn hauptsächlich Frühstück anbieten möchte. In Kombination mit der schon beim Vorgänger beliebten Terrasse dürfte das Café auch weiterhin ein beliebter Treffpunkt in der Umgebung werden.

Eine Besonderheit des 7Tisch: Versierte Bäckerinnen dürfen sich jederzeit bewerben, um ihre Spezialitäten als Mini-Jobberinnen für das Café zu backen. Denn im 7Tisch sollen selbst gebackene Kuchen serviert werden, die es nur dort gibt. Ansonsten will sich Maria Nowotny von professionellen Bäckereien beliefern lassen.

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